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mir die Gesundheit-pflege der schönen Zce, und sie die Sorgefür Eure Befreiung an. Also rüstet Euch zum schleunigenAbzug; es liegt ein Schiff bereit nach dem Hellespont, dasEuch sicher an'S feste Land bringen wird.
Als er seine Rede geendet hatte, umhalsete ich den bie«der« Arzt und dankte ihm meine Erretung mit freundlichenWorten. Aber der Abschied von Naros lag mir gleichwohlschwer auf dem Herzen. Die Reize der schönen Zoe hattenmich so bezaubert, daß es mir leichter schien, aus dem Leben,als von ihr zu scheiden. Freund, sprach ich, Eure letztenWorte sind mir eine Botschaft des Todes. Habt Ihr michnicht selbst be'ehrt, Liebe ohne Hoffnung sey bittrer als derTod? Hättet Ihr mich immer in dem Hungerthurme ver-schmachten lassen, so wär' ich dieses elenden Lebens quitt,das mir zur Lual wird, wenn ich meine Buhlschaft auf ewigmeiden soll. Laßt mich eines ehrlichen und ritterlichen Todesst.rben. Sagt dem Fürsten unverholen, daß ich die schöneZoe zur Dame meines Herzens erkoren habe, und bereit bin,das durch einen ritterlichen Kampf auf Tod und Leben zuerhärten. Und weil ich sie doch nimmer zur Beute erlangenkann, will ich um sie gegen seine Ritterschaft kämpfen, bisich erliege unter dem Waffcnkampf, damit sie mir im Ver-borgnen ein mildes Zährlein weine. Freund Theophrastschüttelte sein ehrwürdiges Haupt, und lächelte mich an, wieein Arzt den Kranken anlächelt, dem die Fieberhitze dasHirn verwirrt. Euer Beginnen ist Thorheit, erwiederte er;ein wackrer RitterSmann muß nicht kämpfen, um überwun-den zu werden, sondern obzusiegen und Lob und Ehre dadurchzu erringen. Ueberdem dünkt mich, werde der Fürst Eureangebotene Fehde nicht nach den Gesetzen der Ritterschaft,sondern der Eifersucht richten, und Euch ohne Zeitverlustwieder nach dem Vorhof deö Orkus schicken. Dieweil aber