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Ueber die Einsamkeit : fünfter Theil / von Johann Georg v. Zimmermann
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genblicben ©ntßftnbungen, unb juntal mit allen Erinnerungenunferer erften Siebe, benen mir fo gern nachhängen. ©wigbleibt bet Einbruch; ewig baS 2lnbenfen jenes höcbften @ra*beS ber Entjücfung in ber Siebe, ber, wie ein .Renner unsauSfprecbticb fchön unb wahr gefagt bat» jenes erfie glücfsliebe ginben ift, jener über alle SBegnffe füße Slttgenblic?,ba beibe ©eliebfen gewähr werben, baß fie ftch lieben *).

2Ber gern im Stillen über Siebe nacbbentt unb Siebeerfahren hat, ftnbet in biefem unerfchöpflicben 9?a<bbenfenben bödjften ©enuß ber Siebe. Berber fagt, er wiffe nicht,welche 9JU)‘helogie irgenb eines aftatifchen ffiolfeS ihre 3eitsräume beS hofften SllferthumS ber SSSelt fo eintbeile: eshaben fleh bie ffltenfchen, bamafs noch parabieflfche ©eifler,3ahrtanfenbe juerfl burch SBlicfe geliebt, nachher burch einen.Ruß, burch eine bloße ^Berührung. So fliHs erhaben unbfo unauSfpredjlich ebet liebte ©ieianb in feinen früherenunb feurigften 3atjren ein fdjöneS, liebeoolles unb Hebeath*menbeS grauenjimmer in 3iirich5 benn tiefer große ©eiflwußte wohl, baß bas ©eheimniß ber Siebe auf gewijfeSSBeife fchon im erflen Äuffe, im erflen Seufjer erflirbt.3tb fragte barum einft tiefes grauenj-'mmer: SDIabemoifelle,wann hat SBielanb Sie jum erftenmal gefußt? 2>ie fchöne3üreherin erwieberte mir: SSBielanb fußte mir jum erftensmal, am Enbe beS oierfen 3ahreS unferer SBefanntfehaff, bieJ^anb.

*) 2Jtit fo Elangbolten unb bortttonierricben, fo fanft, fo järtlieb, fomtlobifcb r&brmbtn SBortcn bot SRiemanb baS glnbenten biefetgrltebttn tlugenbiicfe baroeßellt. Wie Stouffeau: Moments pre-cicux et si regrcue's! Ah ! r.eoinmencez pour mol votre simablecours ; coulez plus lenlement dnns mon souveuir s’il est possible,qne tous ne fites rccllement dans votre fugitivc succession.