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wieder in die Verwaltung. Zur Direktion des Forst- undBergwesens berufen, zeigte er auch als Schriftsteller,durch seinen „Gebirgsförster," seine tiefen Kenntnisse in die-sem Fache. Gleichzeitig stiftete er sein in 20,008 Exempla-ren gelesenes Volksblatt: „der aufrichtige Schweizerbote,"daS nun recht eigentlich das Element seiner wohlthätigstenWirksamkeit ward. 1805 verband er sich mit der Tochterdes Pfarrers Nüsperli vonKirchberg, eine höchst glück-liche Ehe gab ihm 8 Söhne. Das an schicksalsoollen Er-eignissen so reiche Jahr 1806 sah seine „MiScellen für dieneueste Weltkunde" entstehen — ein an trefflichen Urtheilenund an von Freimuth schwellenden Darstellungen äußerstreiches Journal, welches 1813 aufhörte. 1829 legte Zschokkesein Amt als Chef des Forstwesens nieder. — Die neue-sten Ereignisse in der Schweiz fanden an Zschokke, wie mansich denken kann, einen höchst eifrigen Theilnehmer; diedurchgreifenden Verbesserungen, zum Theil Neugestaltungender Kantoual-Verfassungen, rieth und förderte er mit allemNachdruck als mächtigster Wortführer der öffentlichen Mei-nung. Lange schon hatte er das schweizerische Volk überdie Unhaltbarkeit der aristokratisch-oligarchtschen Verfassun-gen in's Klare gesetzt — um so rascher sank, als der gün-stige Zeitpunkt zum Handeln aufrief, der alte morsche Bau,um so widerstandsloser verließen ihn seine Eigner, und umso friedlicher und ruhiger und leichter gestalteten sich die Ver-fassungsvcränderungen in allen Kantonen, in denen da»Volksinteresse, das aristokratische verdrängend, oder vernich-tend, jetzt überall vorwaltet. —
Unter Zschokke's bedeutenden schriftstellerischen Werkenverdient vor allen seine „Geschichte de» bayerschen