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finden, kund gab. M6 die Erbitterung der Parteien in denKantonen den höchsten Grad erreicht hatte, und hie und daschon die blutige Flamme des Bürgerkrieges aufflackerte, er»schien und wirkte der wackere Zschokke überall als Wohlthä-ter und Friedensstifter, und selten blieb »»befolgt, was errteth. Aufschlüsse seines damaligen Wirkens übergab erdem Publikum in seinen Schriften: „Denkwürdigkeiten derschweizerischen Staatsumwälzung;" „Geschichte des Kampfsund Untergangs der Waldkantone u. a." 1800 ernannte ihndie Centralregierung in Bern zum Regierungskommissär fürdie Regulirung der durch das Daseyn der französischen Heereherbeigeführten, verwickelten Verhältnisse. Er organissrtemit dem besten Erfolge die Kantone der italienischen Schweiz,von welchem Geschäft er zu der Lösung der schweren Auf-gabe: den Bedrückungen der französischen Heerhaufen unterMassen» auf diplomatischem Wege zu steuern, abberufenwurde. Mit Gewandtheit und Erfolg erfüllte er auch die-sen Auftrag, und als bald darauf neue Aufstände die Bündt-nerische Selbstständigkeit bedrohten, eilte er überall, oft mitheroischer Verleugnung seiner persönlichen Sicherheit, aufden Schauplatz der Gefahr, und kehrte die blutigen Wirrenin friedliche Ordnung. Dann aber, verdrossen über den im-mer neu ausbrechenden Kampf der Parteien und unmuthigüber das dadurch unvermeidliche Erlahmen der wichtigstenBundesangelegenheiten, legte Zschokke sein hohes Amt alsStatthalter von Basel nieder, fortan nur den Wissenschaf-ten zu leben entschlossen. Schloß Biberstein im Aargau,ein herrliches Plätzchen im Schooße der schönsten Natur,wählte er zu seinem Wohnort. Doch nicht lange dauerteseine strenge Zurückgezogenheit von allen öffentlichen Ge-schäften. Das Jahr 1804 brachte einen neuen Umschwungder schweizerischen Verhältnisse,—und führte>nsern Zschokke