Band 
Erster Theil.
Seite
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Die Rückkehr.

Einzelne Haufen preußischer Soldaten von allerlei Re-gimentern, mit und ohne Gewehre, Marketender und Troß-wagen kamen mir entgegen und zogen stillschweigend an mirvorüber. Ich hatte den Muth nicht, die Kriegshelden an-zureden.

„Ei, sieh' da, Herr Doktor! wohin?" rief mich eineStimme an, als ich zwischen den Gartenhägen des Städt-leinS Burg abermals auf einen Trupp Soldaten stieß. ESwar ein Lieutenant, den ich in Berlin kennen gelernt hatte,weil er mit mir in einem Hause wohnte. Ich pflegte ihnimmer scherzweise Karl den Großen zu nennen, weil ersein adeliches Geschlechtsregister bis zu diesem Sachsenbekeh-rer hinaufführte.

„Nach Magdeburg, Herr Lieutenant."

„Sie kommen nicht mehr hinein, Herr Doktor; dieFranzosen belagern es schon mit 150.000 Mann. KehrenSie mit uns um, wenn ich Ihnen rathen darf. Fort nachBerlin! der Feind folgt uns auf dem Fuße. Alles ist ver-loren. Braunschweig todt; Möllendorf gefangen;vom König weiß kein Mensch mehr. Die Reserve unterPrinz Eugen von Würtemberg ist gestern bei Halle auf-gerieben."

„Aber, Herr Lieutenant, ich muß — muß heute nachMagdeburg."