Band 
Erster Theil.
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„So rennen Sie in die Bajonette der Franzosen. Glückauf die Reise, Herr Doktor!" — Indem Karl der Großedies sagte, sprengten zwei Dragoner neben uns weg, undschrieen: „Der Feind ist schon bei Wittenberg über dieElbe!" — Da verdoppelte die Infanterie ihre Schritte, undich — weil ich doch das Belagerungskorps vor Magdeburgnicht allein abtreiben konnte» leistete dem Lieutenant Gesell»schaft, und kehrte dem Reichsgrafen den Rücken zu — Adieu,Pfarrhaus, Paradiesgarten und Hochzeit!

Solchen Streich hatte mir das Schicksal noch nie ge-spielt, so alt ich auch geworden war. Die Schlacht vonJena zerstörte alle meine Hoffnungen, die nie blühendergewesen waren. Also wieder Doktor, Hagestolz, und arm,wie eine Kirchenmaus! Ick wußte nicht, wer durch Napo-leon'«! Kriegsglück mehr verloren hatte, der König, oder ich?

Aber nun fand mich mein unbarmherziges Fatum wie-der auf dem alten, gewohnten Platz, wo ich ihm die Stirnbieten konnte. So lange ich noch etwas zu verlieren hatte,war ich voller Furcht und Zittern. Jetzt, da mir auch nichtmehr das letzte Kleid auf dem Leibe gehörte, wenn derBerliner Freund Roß und Wagen bezahlt haben wollte,kehrte mein heiterer Geist zurück, der alles Unglücks spottete.