Band 
Erster Theil.
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Beförderung zum Feldprediger.

„Frisch auf, ich folge der Fahne Karls des Gro-ßen!" sagte ich lachend zum Lieutenant: „und flehe um sei-nen großmüthigen Schutz bis Berlin."

„Wetter! Sie sollen dabei so übel nicht fahren. Ichhabe noch eine halbe Kompagnie bei mir — alles tapferePreußen, die den Teufel nicht scheuen. Hätte ich noch eineKanone, ich würde vor zwei Regimentern Franzosen nichtweichen. Wetter! an des Herzogs von Braunschweig Stellewäre mir das bei Jena nicht geschehen. Kommen Sie,Doktor, ich mache Sie zum Feldprediger bei meiner halbenKompagnie."

So oft wir durch ein Dorf kamen, ließ der Lieutenantseine aus den Flüchtlingen verschiedener Regimenter zusam-mengesetzte Armee in Reihe und Glied aufmarschiren, undso zog er stolz, beim Wirbel der Trommel, an den Bauernvorüber, indem er kommandirte: „Gewehr in Arm!" Werkein Gewehr hatte, zog demüthig bei der Bagage hintennach.Als Feldprediger war da mein natürlicher Platz. Ich machtenebenbei Bekanntschaft mit der Marketenderin, welcher derWagen gehörte. Diese ehrenwerthe Dame ging rüstig zuFuß neben ihrem magern Gaul her, und erzählte mir sehrumständlich die Geschichten von Saalfeld und Auerstädt, undradelte Stellungen und Manövers der Preußen auf demSchlachtfelde. Ich hatte nichts gegen ihre strategischen Be-weise einzuwenden. Denn an der Spitze von zweimalhun»