Band 
Erster Theil.
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Fortsetzung.

Denn in eben dem Augenblick, als unsere tapfere Schaarmit den Blicken der Sehnsucht und Liebe an den Schätzendes vorüberfahrendcn Wagens hing, donnerte des Feindeserster Kanonenschuß gegen uns. Und, o Schrecken l die Ku-gel fuhr, wie auf'S Beste gezielt, mitten in's große Brannt-weinfaß, daß der Nektar in krystallener Klarheit herausfluthete, während die Rosse mit dem Wagen im Schreckenquerfeldein sprengten.

Nun war's, als wäre mit dem Göttertrank der erschla-genen Tonne auch die Seele unsers Heeres entflohen- DasNordertreffen wankte; die Arrieregarde machte eine retro-grade Bewegung nach dem Dorfe zu. Karl der Großerief: vorwärts marsch! — aber da war kein Leben mehr;nichts ging vorwärts. Er hatte in der Angst vergessen,daß sein weißer Federbusch auf dem Wege des Ruhms vor-Icuchten sollte — nun aber hielt er beständig hinter derFront, daher glaubten unsere Leute steif und fest, der Wegdes Ruhms gehe dem Dorfe zu.

Jetzt fiel der zweite Kanonenschuß. Mein Roß hattesich schon über den ersten verwundert; bei'm zweiten fing esan, die Unruhe seines Herrn zu theilen. Ich konnte michnicht enthalten, gelegentlich den Kopf umzudrehen, um michzu überzeugen, ob auch der Weg in'S Dorf noch sichtbar sey.

Darauf begannen die Feinde ihr kleines Gewehrfeuer.Einzelne Kavallerie sprengte gegen unsere Flügel an. Da