Band 
Erster Theil.
Seite
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Pfarrer mit verbrannt hatte, konnte meine Freude nichtmindern.

Plötzlich standen einige Soldaten vor mir — dieselben,die mich vom Pferde gestboffen — und fragten: „Was ha-ben Sie da heimlich verbrannt?" Sie ließen einige Wortevon Espionage fallen und Füsilircn. Ich war verlegen umeine Antwort; das verbesserte meine Sache nicht. DieKerle, ich bemerkte es gar wohl, suchten Händel an mir.Sie erklärten mich verdächtig, führten mich in die Wacht»Hütte, wo ich Ueberrock und Stiefel ausziehen und den Hutabgeben mußte. Sie nahmen das Alles mit sich fort. Ichsah weder die Kerle, noch meine Kleider wieder.

Den Tag über ward ich noch einige Male wegen derverbrannten Papiere in Frage genommen. Und da ich aufmeinen Aussagen beharrte, es seyen Kleinigkeiten, Familien»angelegenheiten, Privatbriefe gewesen, wurde ich von zweiMann, die Angesichts meiner ihr Gewehr luden, fortge-führt, wie es hieß, in's Quartier des Generals.

Ohne Rock, barhäuptig und barfüßig, im feuchtkalte»Oktoberwetter, mußte ich nun mit meinen Begleitern eineSpazierreise von drei Stunden Wegs machen. Kothig undzerlumpt, rein ausgeplündert, war ich ärmer als ein Bett-ler; denn selbst die Freiheit fehlte mir. Ja sogar meinLeben war ein schlecht versichertes Gut, weil die Franzosenim Felde einen kurzen Prozeßgang lieben. Angeklagt we»gen Espionage hängt man den armen Teufel auf, oder füsi»lirt ihn, und bekümmert sich hintennach nicht weiter um ihn,ob er's übel nimmt.