Band 
Erster Theil.
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rabe eine Folge seines Reichthums. Er verachtete das Le-ben, das ihm nie eine Sorge machte. Er war nahe daran,Selbstmörder zu werden, vermuthlich um der langen Weileeines Daseyns zu entgehen, mit dem er nichts zu machenwußre. Und was hielr ihn von einem Tage zum andernab» den Faden seiner Stunden zu zerreißen? — Die Haude-Spener'sche Zeitung. Er wollte nur noch immer vor sei-»em Tode wissen, was aus der Welt werden würde? Undwenn er die Zeitungen gelesen hatte, dachte er: das wärealso nach meinem Tode geschehen, wenn ich mich gesternMit einer Kugel selbsiranzionirt hätte. Es ist doch gut, daßich dies noch vor meinem seligen Ende erfahren habe. Undso überlebte sich der herzbrave Mann von einem Zeitungs-tag zum andern, bis ein Paar Kaufleute die Gefälligkeithatten, ihm durch einen sehr höflichen Spitzbubenstreich,Bankerott genannt, einen großen Theil seines Vermögensabzunehmen. Nun hatte er Noth zu arbeiten; und dieNoth heilte seinen Spleen. Der Hunger ist nie heftiger,als wenn man nicht weiß, womit ihn stillen; und das Lebennie reizender, als wenn man nicht weiß, wie es retten.

Das mochten unterwegs im obenerwähnten säuselndenKieferhain auch meine Gedanken seyn. Ich schleppte michauf müden Füßen weiter, voller Neugierde, was aus mirnoch werden, und wohin ich am Ende von meinem Schick-sal verschlagen würde. Da bellten Hunde — da leuchtetenferne Fenster — ich kam also zu einem Dorfe.

Vor dem Wirthshaus« stand eine offene halbe Chaisemit zwei Rossen bespannt, und zwar in der gleichen Rich-tung des Wegs, den ich zu wählen hatte. Das Standbretthinter dem Kasten der Chaise — ich rekognoscirte das Lo-kal — hatte zum Glück keine Eisenstacheln und Schutzweh-