Band 
Erster Theil.
Seite
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Ja dieser Verlegenheit kam ich zum Wirthshaus; eswar noch nicht so spät, als ich glaubte. Der Stallknechtkam; ich spannte aus, verlangte ein Futter für die Pferde,für mich ein Warmbier, und setzte mich zum Ofen. ImNothfall hoffte i<b mit meinem runden Filzhut und Bauern»kittel Bezahlung zu leisten; jener war mir ohnedies zu eng,und dieser zu weit.

Gefährliche Gesellschaft.

Die dicke Wirthin pflanzte sich vor meinen Tisch hin,setzte beide Arme in die Seite und fragte: ob ich überNacht zu bleiben gedächte? — Antwort: Nein. — Ob ichnoch nach dem Städtchen wolle? — Antwort: Ja! Es warmir recht lieb, daß die Neugierige fragte, denn ich war nochviel neugieriger, zu wissen, auf welcher Straße, in welcherWeltgegend ich sey und wohin ich führe. — Ob ich nichtein junges Frauenzimmer mit dahin nehmen wolle, das zuFuß angekommen wäre, und jetzt, wegen übergroßer Ermü-dung, auf dem Bette läge? es könnte mir ein gutes Trink-geld eintragen. — Antwort: Recht gern! und das ging mirvon Herzen, besonders wegen des Trinkgeldes, bann auchwegen der Gesellschaft. — Ob ich nicht besser thäte, mitTagesanbruch weiter zu reisen? denn die Nacht sey keinesMenschen Freund, zumal bei KriegSzeiten. Es streife viel. Frauzosenvolk umher, und zerstreutes preußisches Militär,