Band 
Erster Theil.
Seite
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ihm schnell und stolz den Rücken, ging auf den Mamelukenzu und verlor sich mit ihm, wie man sah, in eine sehr ernsteUnterredung.

Philipp lachte heimlich vor sich hin in den Bart unddachte bei sich: „Mein Substitut, der Nachtwächter, mag se-hen, wie er zureckt kommt. Ich spiele meine Rolle in sei-nem Namen so übel nicht. Wenn er nur morgen so ehrlichfortfährt, wie ich angefangen habe."

Er trat zu den Tanzenden und erblickte mit Vergnügendie schöne Karmeliterin in den Reihen der Tänzerinnen ander Seite ihres überglücklichen Braminen. Dieser ward denfeuerfarbenen Domino kaum gewahr, so warf er ihm eineKußhand zu und bezeichnete pantomimisch die Höhe seinerSeligkeit. Philipp dachte bei sich: „Schade, daß ich nichtPrinz für Zeitlebens bin. Die Leute sollte« bald alle mitmir zufrieden seyn. Es ist in der Welt nichts leichter, alsein Prinz zu seyn. Mit einem Worte vermag er mehr, alsder beste Advokat mit einer langen Rede. Er hat das Vor-recht, geradezu zu gehen und frei von der Leber weg zusprechen. Ja, wenn ich Prinz wäre, dann wäre mein Rös-chen — für mich verloren. Nein, ich möchte nicht Prinzseyn."

Er sah nach der Uhr, eö war erst halb zwölf Uhr. Dakam der Mameluk in Hast auf ihn zu, zog ihn aus die Seiteund gab ihm ein Papier. „Prinz," rief der Mameluk, „ichmöchte zu Ihren Füßen fallen und Ihnen im Staube dan-ken. Ich bin versöhnt mit meiner Frau. Sie haben ihrHerz gebrochen; aber es ist gut, daß es geschah. Sie willnoch diese Nacht abreisen. Sie will auf den Gütern in Po-len bleiben. Leben Sie wohl. In welcher Stunde es auchsey, ich erwarte Ihre Befehle, wenn es darauf ankommt.