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„Wie, Philipp, Du trägst es mit Dir?"
Der Prinz nahm seine Börse hervor, die er, schwer vonGold, zu sich gesteckt hatte, um sie beim Spieltisch anzuwen-den. „Nimm und wäge, Mädchen!" sagte er und legte sie,indem er die kleinen, zarten Lippen küßte, in Röschens Hand.„Bleibst Du mir dafür hold?"
— Nein, Philipp, wahrlich für Dein vieles Geld nicht,wenn Du nicht mein Philipp wärst.
„Und wie, zum Beispiel, wenn ich Dir noch einmal soviel geben würde und nicht Dein Philipp wäre?"
— So würfe ich Dir Deine Schätze vor die Füße undmachte Dir einen höflichen Knir! sagte Röschen.
Indem ging eine Thüre droben auf; man hörte Mäd-chenstimmen und Gelächter. Der Schimmer eines Lichts sielvon oben auf die Treppe. Röschen erschrak und flüsterte:„In einer halben Stunde bei der Gregorienkirche!" undsprang davon, die Treppe hinauf. Der Prinz stand wiederim Finstern. Er ging zum Hause hinaus und betrachtetedas Gebäude und die erleuchteten Fenster. Die plötzlicheTrennung war ihm natürlich sehr unzeitig geschehen. Zwardie Geldbörse gereute ihn nicht» mit der das Mädchen da-von geflogen war; wohl aber, baß er das Gesicht der unbe-kannten Schönen nicht beim Licht gesehen hatte, baß er nichteinmal ihren Namen wußte, und noch weniger, ob sie ausder Drohung, ihm das Geld vor die Füße zu werfen, Ernstmachen würde, wenn er ihr in seiner wahren Gestalt er-schiene. Inzwischen vertröstete er sich auf das Finde-michbei der Gregorienkirche. Eben dies Plätzchen hatte ihm auch