Band 
Erster Theil.
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Während man noch mit diesem Verhör beschäftigt war,der Nachtwächter seine Unschuld betheuerte, die jungen Her-ren für alle Folgen ihres Betragens verantwortlich machte,und die Finanzsekretäre in der That schon anfingen, zweifel-haft zu werden, ob fie auch den rechten Mann ergriffen hät-te», rief die Schildwache draußen: „Wacht heraus, in's Ge-wehr!"

Die Soldaten sprangen davon. Die Finanzsekretärefuhren fort, den Nachtwächter mit Fragen zu bestürmen. In-dem trat der Feldmarschall in die Wachtstube, begleitet vomwachthabenden Hauptmann.

„Lassen Sie mir den Kerl da krumm schließen!" riefder Feldmarschall und zeigte mit der Hand hinter sich. ZweiOffiziere traten herein, die einen entwaffneten Nachtwächterbei den Armen führten.

„Sind denn die Nachtwächter alle toll geworden?" riefder wachthabende Hauptmann erstaunt aus.

„Ich will dem Bösewicht morgen seine infamen Versebezahlen!" schrie der Feldmarschall.

„Ihre Excellenz," versetzte der neugefangene Wächterzitternd und bebend, „ich habe, weiß der Himmel» keine Versegemacht, in meinem ganzen Leben keinen Vers!"

„Schweig', Schurke!" brüllte mit entsetzlicher Stimmeder Feldmarschall. „Du sollst mir auf die Festung, oder anden Galgen. Und widersprichst Du mit einem Muck noch,so haue ich Dich auf der Stelle in Krautstücken!"

Der wachthabende Hauptmann bemerkte dem Marschallin aller Ehrerbietigkeit, es müsse eine poetische Epidemieunter den Nachtwächtern in der Stadt seyn, denn er habe