Band 
Erster Theil.
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Sie sind der Betrogene. Darum hielt ich es für Ihre kö-nigliche Hoheit unwürdig, sich mit ihr einzulassen, und habefür diese Nacht das Abendmahl bei ihr abbestellt."

„Die Rollina? Wie kamst Du zu der?"

„Noch Eins. Der Herzog Herrmann ist fürchterlich ge-gen Sie aufgebracht wegen der Kellergeschichte. Er wollteSie -eim König verklagen."

„Der Herzog? Wer hat Dir denn das Alles erzählt?"

„Er selbst. Sie sind »och nicht sicher. Zum König abergeht er nicht mehr, denn ich drohte ihm mit dem Zettel, dener dem Bäckermädchen gab. Hingegen wollte er sich mitIhnen auf Tod und Leben schlagen. Nehmen Sie sich inAcht vor ihm."

„Eins sage mir: weißt Du, woher der Herzog weiß,daß ich

„Er weiß Alles von der Marschalli» Blankenschwerd zdie hat es ihm ausgeplaudert, und daß sie als Hexe beimGaukelspiel gesessen."

Der Prinz nahm den Philipp beim Arm und sagte:„Spaßvogel, Du bist kein Nachtwächter!" Er drehte ihmdas Gesicht gegen eine aus der Ferne schimmernde Laterne, underschrak, da er einen ihm vollkommen fremden Menschen sah,

„Wer bist Du denn?" fragte Julian, der vor Schrecke»ganz nüchtern geworden war.

«Ich bin der Gärtner Philipp Stark, Sohn des Nacht-wächters Gottlieb Stark!" antwortete Philipp ruhig.