Band 
Erster Theil.
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heuer!" rief der Prinz eilig, und wollte davon. Philipphielt ihn am Mantel fest. „Gnädiger Herr, wir haben nochEins abzuthun!"

»Flieh', sag' ich Dir, Nachtwächter! Flieh', man stelltDir nach."

„Ich habe keine Ursache, zu fliehen» gnädigster Herr.Aber ich habe Ihnen hier Ihre Börse —"

„Die behalte. Lauf, was Du kannst!"

„Und einen Wechsel des Marschalls Blankenschwerd vonfünftausend Gulden zuzustellen."

„Der Hagel, wie kommst Du mit dem Marschall Blan-kenschwerd zusammen, Nachtwächter?"

„Er sagte, es sey eine Spielschuld, die er Ihnen zu zah-len habe. Er will diese Nacht noch mit seiner Gemahlinauf seine polnischen Güter."

„Bist Du toll? Woher weißt Du das? Wo gab erDir die Berichtigungen an mich?"

„Gnädigster Herr, und der Finanzminister Bodenlos willbei Abraham Levi alle Ihre Schulden zahlen, wenn Sie sichfür ihn beim König verwenden wollen, daß er im Ministe-rium bleibe."

„Nachtwächter, bist Du vom hellen Teufel besessen?"

„Ich habe ihn aber in Hochdero Namen abgewiesen."

„Du den Minister?"

„Ja, gnädigster Herr; hingegen habe ich die GräfinBonau mit dem Kammerherrn Pilzow wieder vollkommenversöhnt."

„Noch Eins. Die Sängerin Rollina ist eine gemeineMetze, gnädigster Herr. Ich kenne deren Liebe-geschichten.