Band 
Erster Theil.
Seite
139
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„Das ist nicht Eure Sache, uns zu lehre«, wen wir fürverdächtig halten sollen!" versetzte einer der Polizeidiener.„Marsch, Alles mit uns!

„Auch das Frauenzimmer?" fragte Philipp. „Ich willnicht hoffen!"

„Nun, das Jüngserchen mag gehen. Für sie haben wirkeinen Befehl. Aber Namen und Gesichtchen müssen wirfür den Nothfall kennen, und den Aufenthalt."

„Es ist die Tochter der Wittwe Bittner im Milchgäß-chen!" sagte Philipp, und ärgerte sich nicht wenig, als dieKerls alle das Gesicht des weinenden Röschens gegen denSchein der fernen Straßenlaterne drehten und begafften.

„Geh' heim, Röschen!" sagte Philipp. „Geh' heim,fürchte nichts für mich. Ich habe ein gutes Gewissen."

Röschen aber schluchzte laut, daß es selbst den Polizei-dienern Mitleid einflößte. Der Prinz wollte diesen Umstandbenutzen, um durch einen Sprung zu entkommen. Aber vo«den Handfesten einer war noch ein besserer Springer, standmit einem Satz vor ihm und sagte: „Hollah! der Herr hatein schlechtes Gewissen; er muß mit uns. Vorwärts, marsch!"

„Wohin?" fragte der Prinz.

„Direkte und schnurgeraden Weges zu Seiner Excellenzdem Herrn Poltzeiminister."

„Hört, Leute," sagte der Prinz sehr ernst, doch leutselig— denn ihm war in dieser Geschichte gar nicht wohl zuMuth, weil er eben sein Nachtwächterstückchen nicht verra-then wissen wollte,—„hört, Leute, ich bin diesen Augenblick nursehr zufällig zu diesem Nachtwächter gekommen, Ihr habt