Band 
Erster Theil.
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140
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mit mir nitbtS zu schaffen. Ich bin vom Hofe. UnterstehtIhr Euch, mich zu zwingen, mit Euch zu gehen, werdet IhrEuer« Irrthum bereuen und morgen bei Wasser und Brodim Thurme sitzen."

„Laßt den Herrn um Gotteswillen gehen, Leute!" riefPhilipp. „Verlasset Euch auf mein Wort, es ist ein großerHerr, der Euch Suern Dienst garstig versalzen kann. ESist . . ."

„Schweig'!" rief Julian. „Es soll Niemand aus Dei-nem Munde erfahren, wer ich bin, wenn Du allenfalls er-rathen hättest, wer ich sey. Hörst Du, Niemand! Nie-mand, sage ich Dir, es komme, wie es wolle. Hörst Du?"

„Wir thun unsere Schuldigkeit!" entgegnete ein Polizei-diener, „und dafür setzt uns Keiner in den Thurm. Daskönnte aber am Ende dem Herrn in der Maske selbst wider-fahren. Wir kennen dergleichen Sprachen schon und fürch-ten solche Drohungen nicht. Vorwärts, marsch!"

„Leute, nehmt Vernunft an!" rief Philipp. „ES ist einsehr angesehener Herr am Hofe."

„Und wenn's der König selber wäre, müßte er mit uns»das ist unsere Pflicht; er ist verdächtig!" gab Einer zurAntwort.

, „Ei ja," rief ei» Anderer, „große Herren am Hofe ha-ben wohl mit Nachtwächtern und Euresgleichen heimlicheDinge abzuthun und, wie vorhin, einander in die Ohren zuzischeln."

Während mau noch des Prinzen wegen hin und herstritt, kam ei« Wagen, achtspännig, mit brennenden Fackelnvoran, daher gefahren, an der Kirche vorbei. „Halt!" rief