Band 
Erster Theil.
Seite
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Der Mensch in der Einsamkeit ist nickt fähig, allein undfür sich selbst alle Anlagen zur Vollkommenheit zu entwik-keln; um also vollkommene Freiheit zu erhalten, bedarf erder Unterstützung von mehrern Sterblichen. Er opfert derGesellschaft, um ihrer Hülfe theilhaftig zu werden, von sei-ner Willkür und Ungebundenheit auf. Die Einschränkungen,welche er freiwillig leidet, heben seine Freiheit nickt anf,sondern geben ihm bestimmtere Mittel, sich der vollkom-menen Freiheit anzunähern.

Willkürlich und nach Laune etwas thun oder lassen kön-nen, was nicht unmittelbar mit den Triebesforderungen derdreifachen Natur verknüpft ist, heißt nur Ungebundenheit.

Etwas Unvernünftiges wollen und thun können, heißtwahnsinnig ober thierisch seyn können.