Band 
Zweiter Theil.
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des ElsaßeS, von Basel, St. Gallen und Schaffhausen. Dierückten vor. Ihnen nach auf bösem Wege, bei bösem Wetter,in großer Eile Züricher, Thurgauer, Aargauer, Sarganser.Hans Waldmann, der Kriegshauptmann der Züricher,ließ Abends vor der Schlacht die müden Leute in der StadtBern nur wenige Stunden ruhen, dann Nachts um zehnUhr wieder zum Aufbruch blasen. Die ganze Stadt wardhell erleuchtet; vor allen Häusern standen Tische mit Spei-sen für die Krieger. In finsterer Nacht, bei Sturm undRegen, zog Alles zum Heer gen Murten.

Der Morgen des Schlachttages graute. Der Himmelwar bewölkt. Der Regen fiel in Strömen. Da entfalte-ten sich der Burgunder ungeheure Schlachtreihen vor denAugen der Eidsgenossen. Die EidSgenossen aber warenkaum vier und dreißig Tausend Mann stark. Hans vonHallwyl, ehe er das Zeichen des Angriffs gab, fiel mitseinem Heer betend auf die Kniee. Und wie sie beteten,brach die Sonne fröhlich aus den Gcwölken hervor. Als-bald schwenkte Hans von Hallwyl sein Schwert und rief:„Auf, auf, Eidsgenossen! Sehet, Gott will zumSiege leuchten!" So rief er. Es war der 22. BrachmonatS.Nun donnerte das Geschütz; nun Stoß und Schlacht vom Seebis auf die Höhen. Links focht Hallwyl; rechts, dem Seezu, der Kern der Schweizermacht, unter Hans Wald-mann; unter den Bäumen am Ufer Bubenberg. Hall-wyl hatte schweren Streit; doch er bestand ihn so lange,bis Kaspar von Hertenstein, der greise Krixgshaupt-mann von Luzern, hinter den Feinden auf den Anhöhen er-schien. Dahin hatte ihn Hallwyl auf Umwegen gesandt.Nun würgte der Tod den Burgundern vorn und im Rücken.Tausende fochten, Tausende fielen, Tausende flohen. Der