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Untergang der alten Eidsgenossenschaft. — Ein-bruch der Franzosen in's Land»
(Vorn Jahre 1797 bis 1798.)
In der Fremde saßen nun viele von Denen traurig, diezu verschiedenen Zeiten aus der Eidsgenossenschaft verbanntworden waren, weil sie allzukühn oder ungebührlich fürRechte und Freiheiten ihrer Mitbürger geredet oder gethanhatten. Mehre derselben traten zu den Häuptern desfranzösischen Freistaates, und sprachen mit Rache im Ge-müth; „Die, welche heut' in den dreizehn Orten der Eids-genossenschaft herrschen, haben uns aus dem Vaterlande ver-stoßen; sie sind eure wie unsere Feinde, von wegen der Frei-heit. Sie wollen lieber Unterthanen, als Mitbürger, unddünken sich kleine Könige und Fürstlein. Darum halten siemit Königen und Fürsten im Stillen wider euch. Helfet demSchweizervolk zur Verlornen Freiheit; es rufet und erwarteteuch mit offenem Arm. Freie Männer sind der Freien treuesteBundesgenossen."
Solche Reden gefielen den Häuptern Frankreichs. Siedachten im Herzen, das Schweizerland müsse ein unvergleich-liches Bollwerk Frankreichs und ein bequemes Thor werden,durch welches der Weg nach Italien und Deutschland jedeStunde offen stehe. Auch wußten sie von Schätzen in denSchweizerstädten und wurden lüstern darnach. Und sie trach-