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Das Schlußwort.
Dies sind die Geschichten verflossener Zeiten, ein Spie-gel vom Geheimniß der zukünftigen.
Nicht der Pfeil des Teilen und nicht der Dolch desComogaskers hat die Banden schweizerischer Knechtschaftgelvset- Nicht bei St. Jakob und nicht auf der Malser-haide ward die Unabhängigkeit der Eidögenossen erfochten.Nein, fünfhundert Jahre lang ist für Freiheit von innen,für Unabhängigkeit von außen gerungen worden. Die Män-ner im Rütli, und die unter dem Ahorn von Truns, ga-ben nur die Losung zum heiligen Kampfl
Denn seit Uri's Unschuld durch die Hoffahrt der An-dern verführt worden war, erröthete von den Eidsgenossen kei-ner mehr, an die Stätte der vertriebenen Herren und Vögtezu treten, und lieber Unterthanen und Leibeigene, als freieMitbürger zu haben. Zu StanS, wo ihnen der selige Ni-kolaus von der Flüe erschienen war, gaben sie sich die Ge-währleistung ewiger Herrschaft über das Volk gegen dessenGewalt. Und wenn Toggenburg um Loskauf flehte, ver-schmäheten sie ehrliches Lvscgeld. Sie wollten den Unter-thanen nur Freiheiten, aber nicht Freiheit gewähren. Darumdäuchtete ihnen zuletzt derselben Tugend, Einsicht und stei-gender Reichthum furchtbarer, als offene Fehde mit Empörern.
Was jedoch die Hand schnöder Selbstsucht gebundenhatte, das mußte sie selber wieder lösen. Bald sah die Welt