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Das Panorama von Bern / Gottlieb Studer
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51
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S1

urnigels schimmern die Badgebäude. Dort blinkt die Kirche vonwsoldingcn aus dem schönen Gelände am Fuße des Stockhorns. Blu-wenstein, der Streifen des Fallbachs, das ländliche Thierachern, Bur-ein, Kirchdorf, Gerzensee mit seinem schimmernden Seebecken find ficht-Näher am Berge erkennt man das stattliche Münsingen . Gegen We-,st schöne Belpberg mit seinem waldreichen Gehänge hinge-^eckt. Seinem Fuße entlang krümmt sich das Silberband der Aare.

^Ifeits derselben gewahrt man die Ortschaften Rubigen und All-mendingen , jenseits das weitläufige Kirchdorf Belp. Darüber hin br-onzen die zahmen Höhen des Längenbergs und der rundliche Gur-^ den Horizont. Zimmerwald winkt von freundlicher Bergeshöhehernieder. Nordwärts endlich umspannt der Jura von dem Mont ckobis zur Hasenmatt die hügelige Landschaft, auf deren Pla-man die Kirchen von Frauenkappelen und Meikirch begrüßt undderen Schooß die Stadt Bern ihre massiven Thürme emporstreckt,während näher die Ortschaften Gümmligen und Worb herüberblinken.

Der Ballenbühl ist von allen Seiten leicht zugänglich und eignetich als genußreiches Ziel einer Erkurston in jene Gegend. Oben trifftiiiair Wirthschaft an. Von Bern bis dahin sind drei gute Stun-b" zu rechnen, sei es, daß man den Weg über Muri, Allmendingen ,eitewhl, Eichi und Ghsenstein, 'oder denjenigen über Gümmligen,^"°kb, Schloßwyl und Hürnberg wählt.

An, westlichen Abhänge des Berges in dem alten Steinbruch an^ Weinhalde (2059') und im Hohlweg beim Tennli (207II zwi-chk» Hursellen und Münstngen kommen Petrefakten von Austern undandern Conchyilien zu Tage.

Nr. S?. Hünli.

P-litisch« Lage. Bern , A. Bern.

H ° br. 2000' (?).

^«birg-art. Nagclfluh und Sandstein.

"tsernung. IH/4 Stunden.

Zwischen den Ortschaften Gümmligen und Allmendingen dehnt sichhie Waldung des Hünli aus, die sich zu einem Hügel erhebt, der durch