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Nr. Sl. Gaffenhorn.
Politische Lage. Bern , A. Jnterlaken.
Höhe. 8000 ' (?).
Gebirgsart. Schwarzer Kalkschicfer (alpinische Kreide).Entfernung. II'/- Stunden.
Das Gassenhorn, welches auch Mittaghorn genannt wird,erhebt sich als östliches Nachbargebilde des Faulhorns, und sein höch-stes Joch bildet einen schmalen, ziemlich eben fortlaufenden Grat, dersich durch einen spaltförmigen Einschnitt auszeichnet, welcher die Mit-ta gkri nne heißt und vermuthlich Gcmsjägern zum Durchpaffe dient.Die Nordseite des Horns ist in steilen Schicserwänden gegen die Bät-tenalp abgerissen. Die südliche Abdachung ist weniger steil und gro-ßentheils mit Rasen bekleidet oder mit Gufer bedeckt. An sie lehntsich das begraste Joch, welches das Hühnerthälchen von der Bachalpscheidet und sich südwärts an das Ritzligrätli anschließt. Von denGrindelwaldern werden die mittäglichen Abstürze des GassenhornsSimelwäng und der westliche Theil Thierwang genannt. DerName Simelwäng bedeutet nichts anderes als abgerundete Gras-halde, von Simel, rund, und W ang, Halde.
Nr. SA. Farilhorn.
Politische Lage. Bern , A. Jnterlaken.
Höhe. 8261'. 1'. eidg. Berm.
GebirgSart. Schwarzer Kalkschiefer (alpinische Kreide).Entfernung. 11 Stunden.
Fast in der Mitte des viclgeglicdertcn Gebirgsstockes, der denRaum zwischen dem Grindelwaldthal und dem Brienzersee ausfüllt,erhebt sich ein unscheinbarer Felsengipfcl, der die Form eines vonSüden gegen Norden ziemlich sanft ansteigenden, nordwärts aber bisau seine Basis steil abgerissenen Kegels hat. Diese steile Wand istaus kahlem Felsen erbaut, während die mittägliche Abdachung desGipfels in den Sommermonaten theils mit Graswuchs und schönerAlpenflora, theils mit Trümmerhalden und tiefer mit Schneeanhäu-