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Das Panorama von Bern / Gottlieb Studer
Entstehung
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98
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Nr. SS. Homberg.

Politische Lage. Bern . A. Thun.

Höhe. 2434^ IV Eidg. Berm.

Gebirgsart. Grösttcntheils Ragclsluh.

Entfernung. üf/z Stunden.

Die Bergstrecke des Hombergs begreift in einer Längenansdeh-nung von ungefähr einer Stunde die nördliche Abdachung jenes Ge-Lirgszweiges in sich. der sich von der Blume bis nach dem Grüfisbergoberhalb Thun ausdehnt. Sie breitet sich zwischen dem höchsten steilenRücken und dem schroffen Abfall nach dem tiefen Bette der Zulg alseine weite, mitunter durch Unebenheiten des Bodens unterbrochene Hoch-ebene aus, welche von Fahrwegen durchzogen, mit Wiesen und Baum-wuchs bekleidet und mit Gruppen von Wohnhäusern und einzelnen statt-lichen Bauernhöfen geziert ist. Sie hält die Zone inne zwischen denBergweiden und dem Waldgürtel, der ihren Fuß umzieht. FreundlicheAussichten über das weite Land belohnen die Mühe ihrer Bewunderung,und hat man aus steilen Zugängen, sei es von Thun oder Stcffisburgher, die Hochfläche selbst erreicht, so wird der Gang zum Spazierwege.

In seiner politischen Bedeutung bildet der Homberg eine der fünfBürger- und Cinwohncrgemeinden von Stefsisburg.

Nr. SV. Winterberg.

Politische Lage. Ber». A. Thun.

Höhe. 3800 ' (?).

Gebirgsart. Grösttcntheils Nagelslnh.

Entfernung. 6 Stunden.

Der Winterberg ist eine der höheren Gipfelerhebungen desGebirgsstocks der Blume (siehe Nr. 58). Sein schmaler, mit lichtemTannwalde bekleideter Rücken erhebt sich zu einer gleichförmigen, obenabgestumpften Spitze, welche von dem Hauptzuge etwas südlich abfielstund mit ihren stufenförmig nach dem Thunersee sich senkenden Abfälle»die Gemeindsbezirkc Goldiwyl und Heiligenschwändi (Weiler 2630^)von einander scheidet. Die Aussicht vom Winterberg , einerseits nachdem fernen Aarthal, anderseits auf die Spiegelfläche des Thunersees