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Gemsjagd ging. Auf der nämlichen Seite erhebt sich eine Felscnwandunter dem Namen Rumpsmannsfluh. Die Sage erzählt, zweiBruder des Geschlechts Rumpf, leidenschaftliche Gemsjäger, hättenmit dem Teufel einen Pakt geschlossen, daß er sie jedesmal, wenn st«auf die Jagd ausgehen wollten, in schnellem Fluge auf jene Fluh cM-portrüge, damit sie ohne Zeitverlust ihrem Weidwerk obliegen könn-ten. — Nordosiwärts verbindet sich die Hundshorngruppe vermittelstder Einsattlung am Rothen Herd, welche die Wasserscheide zwischendem Sevinenthal und dem Sphggengrund bildet, mit dem Gcbirgs-knoten des Schilthorns. Der Rothe Herd liegt zwischen den Nr. 83,77 und 76. — Aus den Wild-Andrist hingegen folgt die zum Theil schonbegraste Spitze des Zahm-An brist oder Andreashöruleins, auchDürrenb erghorn genannt (Nr. 85). An seinem östlichen Fuß dehntsich der wilde Hartisberg aus. Ein Felsgipfel am westlichen Ab-stürz heißt das Schneiderhorn, das von einem Gemsjäger, desGeschlechts Schneider, der durch einen Sturz hier verunglückte, seinenNamen erhalten hat. Unterhalb des zahmen Andrist beginnt sofort einestarke Senkung des Gebirgskamms. Ueber die Graterhebung derSchönt, den seltsamen Felscnthnrm der Hasenbodenkanzcl unddie grüne, schmale First des Abendberges dehnt sich der Gcbirgs-rücken oberhalb der Margoffelalpen nördlich, des Hochgalm, der Koh-leren und des Tschingel südlich, in nordwestlicher Richtung nach seineräußersten Erhebung aus. Diese zeigt sich in dem Felsgipfel des Gol-derenh orns (Nr. 87), welches schroff und bewaldet in den Thalgrundfällt. — Diese gesammte Gebirgsgruppe ist wenig gekannt und seltenbesucht; die niedrigeren Theile derselben gestatten wegen ihrer beengeten Lage keine umfassenden Aussichten, die höheren Gipfel schreckendurch ihr wildes, starres Aussehen ab, obwohl gerade das große Hunds-Horn sowohl von der Seite von Lautcrbrunnen als vom Kienthal herin der späteren Jahreszeit, wenn der Schnee der höheren Berge seinentiefsten Stand erreicht hat, ohne Gefahr und ohne große Mühe bestieg«"werden kann. Von Lauterbrunncn gelangt man in 2'/2 Stunden nachMürren , von da in 2 Stunden nach der Sevinenalp Boganggen, undin weiteren t'/s Stunden auf den Gipfel. Da wo die Schafweide auf-hört, beginnen weite Trümmergehänge, welche reich an Petrefakten-namentlich Ammoniten, sind. Es ist dieser Weg reich an großartig«"