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Das Panorama von Bern / Gottlieb Studer
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dem langen Gras und zähem Gesträuche festhalten kann; für den U»-gewohnten aber ist es eine bange Viertelstunde. Einmal auf denkStockenfelde angelangt, klettert man in aller Sicherheit nach der Fe^senkrorte des Gipfels hinan und erreicht diesen nach Verlauf der drit-ten Stunde. Wer sich nicht getrauen sollte, den Uebergang über dieSchneide zu unternehmen, der kann dieselbe umgehn, indem er sich »»^ten am Seesuser westwärts nach den Alphütten wendet, von diesen g?-gen das Spätbergli am Stockensee emporsteigt und von da dasStockenfeld gewinnt. Will man auch reu rauhen Gang über dasKrinni ausweichen, so kann man von Erlenbach den Alpweg wähle»'der nach der Alp Vorderstocken und von da nach dem Spätbcrg^führt, und in dieser Richtung bequem, jedoch aus etwas längerem Wegs-das Ziel erreichen.

Auf der Nordseite ersteigt man von Amsoldingen (1 Stunde v»"Thun und 6 von Bern entfernt) in 4/2 Stunden den Gipfel desStockhorns. Eine kleine Stunde Weges hat man nach dem Dürstet»Oberstocken . Hier beginnt das Steigen vorerst über die Stockenallmc»^In einem Wäldchen, welches dieselbe begrenzt, soll zuweilen ein Spust-geist in der Gestalt eines alten Mannes mit einem sogenannten Drei-röhrcnhut erscheinen, der sich gcberdct, als wolle er sein Vieh der Hütt?zu treiben. Nachdem man eine kurze Strecke durch Waldung e«>-porgestiegen, betritt man einen steilen begrasten Abhang, Schwandnannt. Dann nimmt wiederum Waldung den Reisenden aus. Einzel»?Stellen heißen der Nesselboden und der lange Kehr. Schontansehnlicher Höhe, da wo der Weg nach der Bachalp zur Linken an-geht, befindet sich das hochausgerichtete Felsenstück des Speichel-steins, unter dessen vorspringenden Wänden mancher Wanderer sch»"Schutz vor Ungewittcr gesunden hat. Bald lichtet sich die Waldung'man tritt hinaus auf den freien Alpenrücken der Bacheck, und »»^einer anhaltenden Steigung von anderthalb bis zwei Stunden kloP^man an die Hütte der Aclpithalalp, wo man Milchspeise und, wc»^die Gesellschaft nicht zu groß ist, ein Nachtlager findet. Die Aussig die man von hier genießt, ist bereits so erhaben und reichhaltig, d»"einiges Verweilen nur lohnend sein kann. Den schreckbar kahlensengipfel des Stockhorns im Angesichts, nähert man sich demselbender schmalen First des Aelpithalgrats. Längs den steilen, von La»?"