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drei gute Stunden entfernt. — Auf dem Kamine von Grünen men-gen mag sich Wohl der günstigste Standpunkt darbieten zur Anschau-ung der umliegenden Gletscherwelt und besonders der Schrcckhorn-gruppe. An diesem Kamme hängt auf der Seite des Zäsen derkleine Z äsenbergglctscher herunter. — Der Felsgrat. in wel-chem das große Viescherhorn kulminirt, theilt das ausgedehnte Beckendes Grindelwalder Eismeeres in zwei mächtige Arme. Der eine, derumfangreichere, wenigstens in seiner Längenausdehnung, kömmt ausSüdosteu von der Strahleck und dem Finsteraarhorn her und trägt inder Nähe des letzter» bereits den Namen Finsteraargletscher.Der andere Arm drängt sich von Westen und Südwesten unter demNamen Vieschergletschcr*) in breitem Walle zwischen dem Kammdes Zäsenbcrgs und dem Eiger von dem Mönch und Meschergratherab und vereinigt sich mit jenem unterhalb des Zäsenbergs. Inder Nähe des Zäsenberges ragt mitten aus dem Eise des Mescher-gletschers eine nackte Felsenklippe hervor, welche unter der Benennung„heiße Platte" oder „schwarzes Brett" bekannt ist. DieserGneisfelsen ist fast senkrecht abgeschnitten und bietet der Eisdecke kei-nen Halt dar. Große Eismaffcn fallen häufig mit donnerähnlichemGetöse über denselben hinunter. > In der Höhe und in der Breitemißt er ungefähr 200 — 300 Schuh. Der Zugang zu dieser Fels-wand ist der graus über einander gestürzten Eistrümmcr wegen äußerstgefährlich. Auf dem oberen Rande liegt das Eis bei 100— 140 Fußdick in vertikalem Durchschnitt gelagert. Die heiße Platte erblicktman von Grindelwald aus. Sie scheint ein seiner vertikalen Lage we-gen frei heraustretendes Stück einer Felsenstufc zu sein, welche sichvon dem Zäsenberg gegen das Kalli hinüber zieht. Man kann dieselbein dem theilweisen Hervortreten des Felsgehänges gegen das Kallizu verfolgen, und es wird dieses Band von den Hirten der Gän-gige Pfad genannt (von Gand, Felsenbruch).
Sanfter als an der Nordseite dacht sich das südliche Gletscher-