die Alpenpanoramen von Zürich und Luzern -, wo er in der. Reihe derSchneegebirge gegen Süden den letzten Platz einnimmt. Seine ge-rade Entfernung von Bern beträgt 28 Stunden, seine Höhe nach dercidg. Triang. 9970'. Seine Gebirgsart ist Kalk, der südliche FußGneis. Er wurde im Jahr 1739 zum erstenmal bestiegen. Nochweiter östlich gewahren wir die Zacken des Geisbergs und denbeschneiten Fclsendom des Wild-Geis bergs. Dieser erhebt sichauf der Südseite des Juchlipaffes im Kanton Unterwalden. SeineEntfernung beträgt 25 Stunden, seine Höhe 8365', seine Gebirgsartist Kalk. Er wird auch Höhhut und Groß-Schauselberg ge-nannt. — Zur Seite des Wild-Geisbergs ist die Doppelzacke desGroß-Spannort sichtbar. Die Spannörter oder Hügli lie-gen im Kanton Uri . Ihre Höhe beträgt 9845', ihre Entfernung 30Stunden. Die Gebirgsart ist Gneis. — Selbst der Schloßberg,der sich zunächst am Surenenpaß, in einer Entfernung von 3(0/2 Stun-den, zwischen diesem und den Spannörtern erhebt, tritt noch hinterdem Grat der Bäuchlen hervor. Er liegt ebenfalls im Kanton Uri .Seine Höhe beträgt 9649', seine Gebirgsart ist Kalkstein und dersüdöstliche Fuß Gneis. — Endlich erscheint als äußerste Alpenspitzeder Gipfel des Feuersteins, welcher der Grenze zwischen dem Ent-lebuch und dem Kanton Unterwalden entsteigt. Er ist >7'/2 Stundenentfernt, liegt 6700' hoch und seine Gebirgsart besteht aus Flysch .
Wenn wir noch die Umgebungen der Stadt ins Auge fassen, diesich am rechten Aarufer befinden, so ist es vorzugsweise die domini-rende Anhöhe der Schöneck und des Galgenseldes, welche eineprachtvolle Ansicht der Alpen gewährt. Hier, kaum 10 Minuten vonder Stadt entfernt, sieht man das Gebirgspanorama östlich bis zurSchratte, südlich über die Gipfel der Stockhornkette bis zum Ochsenvor sich ausgedehnt. Man wähnt sich dem Gebirge bedeutend nähergerückt, und es erscheint dasselbe deßhalb auch großartiger, weil man tie-fer an den Fuß der Berge hinabsieht. Im Vordergründe liegt diereizende, mit Landhäusern besäete Ebene der Schoßhalde ausgebreitet.Um das Panorama zu vollenden umgürtet gegen Norden und Westender blaue Jura in sanfter Wellenlinie den Horizont.
Obige Andeutungen mögen genügen, um den Leser auch über die-jenigen Theile des Alpenpanoramas von Bern aufzuklären, welche