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Pothenotische Aufgabe.
§
§ 144 . Pothenotische Aufgabe. *) (Fig. 74. S. 126.)
Wenn die 2 Seiten 1\ P 2 und P, P 2 sowie der von ihnen ein'geschlossene Winkel P 3 P 2 P, = y gegeben, und die Winkel aund ß in P gemessen sind, so bestimmt man durch eine vorläufig 0Rechnung nach § 57 die Winkel qp und und kann dann di 0sphärischen Excesse e und t der zwei Dreiecke PP, P 2 UIjClPP 3 Pj nach § 140 bestimmen. Dann ist
9 + ip = 360° +- * 4- e' — (« + ß ■+■ y)
Man setze
log P, P 2 — A = log a'log P 3 P 2 — A = log b'
wobei A und A' die aus der Tafel auf S. 294 zu entnehmendenAdditamente für die Seiten P, P 2 und P 3 P 2 sind.
Man bestimmt den Hülfswinkel X aus der Gleichung
cotang X
sin ß' sin a
und findet dann wie bei der Rechnung eines ebenen Vierecks
tang - ^ — = tang^-~^ cotang (X +- 45)
womit nach dem Legendre' sehen Satz oder der Additamenten-methode weiter gerechnet werden kann.
Beispiel.
Pothenotische Bestimmung des Punkts
P Polytechnikum Observatoriumaus P t St. Michael
P 2 Durlach WarteP 3 Merkur
Gemessen auf Polytechnikum: a = 53° 11' 18,15"
(3 = 94 56 27,42
Die Badische Triangulirung hat geliefert
log P t P 2 = 4.0616478-7 in MeternlogP 3 P 2 = 4.4757198-1
2£ P 3 P, J\ = j> = 178° 20' 43,893" als Summ 0
zweier Dreieckswinkel.
Eine vorläufige Rechnung gibt qp = 22° 49'
qp = 10° 43'
womit t = 0,158''e = 0,407"
qP = 33° 31' 31,102"
Die Tafel auf S. 294 gibt mit den Argumenten 4.062 und 4.476die Additamente
A = 2-3 A' = 15-9
log = 4.1582267.7sm a
log ~ = 4.4778350.3sm ß
*) BoTmenltrger, De computandis etc. § 14 .
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