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Beschreibung der in England seit 1759. angelegten, und jetzt gröstentheils vollendeten schiffbaren Kanäle, zur innern Gemeinschaft der vornehmsten Handelsstädte : Nebst einem Versuch einer Geschichte der inländischen Schiffahrt, und aller, bis jetzt, in- und außerhalb Europa bekannten schiffbaren Kanäle / Von J. L. Hogrewe ...
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143
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des Herzogs von Bridgewater. 143

Ob wohl einem jeden, gegen Erlegung der Pag. 136. gedachten Abgabe,die Schiffahrt auf dem Kanale frey ſtehet, ſo wird jedoch faſt alles Gewerbe aufdemſelben, durch des Herzogs eigene Schiffe betrieben; und dieſe ſind 70 bis80 Fuß lang und 14 bis 15 Fuß breit, zum Theil oben gedeckt, und durchge—hends mit Maſten und Segel verſehen, weil ſie öfters, nicht allein bis Liver—pool, ſondern noch weiter an der Kuͤſte heraus gehen. Sie tragen Fo, 60 bis80 Tonnen, werden beladen von 2 Pferden fortgezogen, und legen alle Stun—den 3 bis 4 Meilen zuruͤck.

Zur Bequemlichkeit der Reiſenden, gehet eine bedeckte Barke, die denhollaͤndiſchen Treckſchuiten aͤhnlich iſt, woͤchentlſch 2 mal, von Runcorn nachMancheſter, hin und her. Eine andere gehet taͤglich, von der Bruͤcke auf demWege von Warington nach Mancheſter, dahin ab, und kommt des andern Tagesvon da zuruͤck. Ein einziges Pferd ziehet eine ſolche Barke, und legt alle Stunden5 gute Meilen zuruͤck, ſo daß ohnerachtet bey denen 2 Stationen, wo die Pfer-de, die in dazu erbaueten Staͤllen bereit ſtehen, gewechſelt werden, ein Aufent—halt von faſt 2 Stunden erfolgt, man dennoch in 8 Stunden von Runcornnach Mancheſter faͤhret. Angenehmer, bequemer und wohlfeiler, als in dieſenBarken, kann man nicht reiſen. Die Perſon mit gewoͤhnlichen Reiſegeraͤthe,bezahlet in dem gemeinen Raum, 22 Schilling, in dem beſondern aber, 32 Schil-ling, fuͤr dieſe ganze Tour. g

Die Fig. F. Tab. VII. ſtellet den Standriß einer ſolchen Barke, ſo wie Tab. VII.

Fig. 6. ihren Grundriß dar, woraus ſowohl ihre innere Einrichtung zu erſehen, Fig. F.als auch abzunehmen iſt, daß ihre Laͤnge§6 Fuß, die Breite 8, und die Hoͤhe und s.7 Fuß im Lichten betrage. Oben auf dem Verdeck ſtehet eine Stange mit ei-

nem eiſernen Haken, an welchen das Ziehtau angehaͤnget wird. Am Fuß die-

ſer Stange iſt ein Kloben befeſtiget, uͤber welchen das Segeltau gehet, damit

der das Steuer regierende Schiffer, ohne ſeinen Stand zu verlaſſen, das Se-

gel aufziehen und in der erforderlichen Richtung erhalten koͤnne.

Da