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Die getrennten Zwillinge.
Eingesunken ist hier die Todtenasche, der Wind treibtEinzelne Blätter umher in dem zerfallenden Kranz!
Laß uns lesen die Schrift, laß uns die Säule befragen.Wer hier schlummere, wen ziere der traurige Kranz?Wandrer, ich war Arete, des Euphrvns glückliche Gattin,Dem ich der Liebe Frucht, Zwillingssöhne gebar.
Einen ließ ich ihm droben, der einst im Alter ihn leite;Zum Andenken an ihn nahm ich den andern hinab.
Der Läufer am Ziel.
Wie du zum Ziel hinflogst, mit schwebendem Fuß in den Lüsten,Wie mit athmender Brust auf zum pisäischen KranzDu dich hobest, so hat dich, Ladas, Myron gebildet,
So schwingt, leicht wie die Lust, deine Gestalt sich empor.
Voll von Hoffnung; es schwebt auf äußerster Lippe der Hauch
ihm,
Seine gehöhlte Brust wölbet Verlangen hinauf.
Fast schon hüpfet das Bild von dem Fußgestelle zum Kranz
auf:
O der lebenden Kunst, leicht wie der athmende Geists