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Anthologie aus den Gedichten von Ramler, v. Schenkendorf und Neubeck
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Die Lurch Labyrinthe von Syrten und strudelnden WirbelnSicher am goldenen Faden ihn leiteten, daß er nicht scheitre?Durch die schreckliche Nacht bist du, leicht schwebende Nadel^Ihm ein treues Orakel, das unter magischem BebenIhm weissaget, in welcher umwölkten Gegend des HimmelsSirius strahlt und Arktur, das Siebengestirn und Orion.Werth bist du dem Steurer nicht nur und dem fleißigen Feld-mann,

O wohlthätiges Eisen; dich liebt und segnet der Gott auch.Der mich früh der Natur Geheimnisse lehrte, der weisePäon. O du, mein Meister, vergib mir, wann ich den

Menschen,

Meinen leidende» Brudern, die heiligen Lehren eröffneDeiner göttlichen Kunst, sie nur in den dämmernden BorhofFühre deines großen, geheimnißverhüllenden Tempels.Stärkendes Eisen erneut der Gesundheit blühenden PurpurAuf der sterbenden Wange der todtenbleichen Entkräftung.Einstens kannt' ich ein Mädchen, in deren Gesichte die Krank-heit

Schon die Miene des Tods und die Züge der kalten Verwe-sung

Zeichnete, jammernden Eltern zum Weh' und theuern Ge-schwistern;

Doch sie fand in dem Eisen Genesung wieder, und Leben»Jüngst, ach! starb mir ein Freund, den alle Geheimnisse

PLons

Hatte die koische Schule gelehrt; der Blumen und KräuterHeilende Kräfte, womit ihr zartes AderngewebeAngefüllt die Natur; die Kraft der balsamischen Thräne,Welche die Sommersonne den klüftigen Rinden der BäumeFern in Indiens Lhalen entlockt; die Tugenden allerErden und Salze waren dem Weisen bekannt; und so ward er