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Dann eilt ohne Verzug, dieß ist die Stunde der Weihe,Abzuschütteln den Schlaf; dann eilt zu den Hallen der Nym-phen,
Schöpft mit Hellem Krystall aus sprudelnder Urne die Frische,Schöpfet und trinkt, wie er perlet und schäumt, den berau-schenden Nektar!
Welch ein erfrischender Lrunk! an begeisternden Lugenden
reicher,
Als der kastalische Quell, der oft unheilige TrinkerTreibt zur rasenden Wuth, und selbst den Geweihten der
Dichtkunst,
Den im innersten Hain Melpomene selber bekränzte,
Oft zu stürmisch entflammt, ihn treibt bei nächtlicher Lampe,Sich mit erbleichenden Wangen zum frühen Grabe zu singen»Welch ein erfrischender Lrunk! der selbst die Pfeile des
Todes
Abzustumpfen vermag, und das schwarze Verhängnis« zu
fernen;
Der zum froheren Lebensgenuß die Sterblichen kräftigt,Schärfet des Genius Blick, und die Sinne zum schönsten
Verein stimmt,
Daß in dem Helden die hohe Begierde wieder erwachetNach unsterblichem Ruhm und lorbeerwürdigen Thaten;
Der um des Barden Stirn des Trübsinns Wolken zerstreuet,Daß sein entfesselter Geist die Flügel rascher entfaltet,
Gleich dem steigenden Aar sich emporschwingt über der Schö-pfung
Gränzen hinaus, und den Donnergesang der Sphären belauschet.Welch ein erfrischender Trunk! der selbst des wankenden
Alters
Erdwärts sinkendes Haupt, und den matten Blick, der das
Grab sucht,