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Anthologie aus den Gedichten von Ramler, v. Schenkendorf und Neubeck
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Dder gefällt dir mehr der ländlichen Hütte bemoostesHalmendach, so liege sie dort in heiterer Freie,

Vorn mit Pappeln umpflanzt, dahinter ein schattiges Gärtchen,Wo die Nachtigall ihr Nest in dem HaselgebüscheNeben dem sanften Falle des Kieselbaches bewohnet.

Schau', dort winket dir auch der taubenumflatterte Landsitz,Wo vielleicht ein alter Palämon in ländlicher MußeRuhige Lage verlebt; vielleicht ei» Vertrauter der Musen,Der dich in seinem romantischen Libur gerne beherbergt;Dder ein gastlicher Freund des menschenerhaltenden Feldbaus,Der dem Fremdlinge gern in den Hallen seines ScillvnteEinzukehren vergönnt, und den Wanderer gerne bewirthet.Dieß von der Wohnungen Wahl. Ansetzt, heilkundige Muse,Melde, wie Jeglicher soll der Heilung Weihe beginnen.Wann das braune Gewölk am Saum der fliehenden Nacht sichGanft in röthlichen Dust auflöst um die Pforten des Aus-gangs,

And in der Heitre zerfließt zum schimmernden Schleier He-

merens;

Ringsum wirbelt der Wald mit tausend Stimmen; die LercheSchwebt im azurnen Aether mit glänzenden Schwingen und

jubelt

Fröhlich den Morgengesang; die balsamathmende RoseOeffnet den himmlischen Busen dem buhlenden Strahle der

Sonne,

Die mit flüssigem Golds den Berg krönt; Lellus erröthet,-Gleich der erwachenden Braut, und prangt im blitzenden

Frühthau:

Wenn euch dieses entzückt, und es euch kein CelsuS ver-bietet,

Äus dem Gemache zu geh'n, zu verlassen das weichliche

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