Buch 
Genius Ernst Wagner's
Seite
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im zweiten Bande die große Note). Und so wäre ich fürmeine Person eigentlich fertig. Aber jetzt in vollem Ernste:Pfui, ihr Unedlen! Könntet ihr jemals die schönen Flammendes fröhlichen Wahnsinnes, der sich ganz hingebenden Freund-schaft, der gemüthlichen Lüderlichkeit, des hohen Zornes überdie Welt u. s. w., deren Spure» sich nur so leicht flatterndund flockig dem Papiere eiubranntcn euch unschätzbar, eu-ren Kindern und dem Publikum aber ärgerlich, oft lächerlich,und nie vollkommen verständlich, könntet ihr sie zusam-menbringen, könntet ihr in ihnen unsre Freundschaft undalles redliche Vertrauen gleichsam auf öffentlichem Markteverbrennen o so hole euch und alles Geschreibsel der Guck-guck baldmöglichst!

Wohlthätigkeit. Ich bin nicht sehr dafür, in sofernsie nämlich Geld oder Atzung austheilt. Treibet die Teufelmit Stößen und Schlägen aus dem Menschen, damit die rei-nen Geister frei in ihm schaffen können dann seyd ihr diewahren Wohlthäter der Menschheit! Wenn ihr mutyig undmännlich alles Böse und Elend mit Feuer und Schwert ver-folgt, was wird dann auf Erden übrig bleiben können,als das Gute und die Glückseligkeit? Wenn ihr als reineDenuncianten, als treue Fiskale der Menschheit verfahret,dann werdet ihr edel und groß handeln aber nie dann (s.den Art. Schadenfreude), wenn ihr euch zu faulen, furcht-samen und falschen Gnadenverschwendern herabwürdigt, diesich nur bequemes Wohlbefinden sichern, und ihre Freunde-schaar lieber aus dem Wegwürfe der Menschheit bilden, alsFeinde und Hasser dulden wollen.

Wonnigliches Leben. Es gibt Zeiten im Leben, wodem Menschen vor vielen auf einmal erscheinenden Freuden