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strengt plötzlich erboßt den unschuldigen Sattelgaul rechts an,und jagt in gestrecktem Trab auf die Brunnengebäude los.Za, dem Himmel sey Dank, gewiß ist der Verräther voneiner derben Beleidigung abgefahren, und sicher im höchstenZorn und Unmuth; denn sonst würde er jetzt, im Angesichteso vieler großen Badeherrschaften, tüchtig in's Horn blasen,und zwar vermöge seiner Eitelkeit, die ich ihm schon kurzvor Tagesanbruch mit dem Glanz seiner ungeheuern Tabacks-pfeifenkette umständlich im Herzen bewies. Doch fort, liebeSeele, fort aus allen Welthändeln! Die Frauen schwebenauf einem Seitenwege wieder abwärts. Ich lege mich indie Ruhe meiner Sonntagsfeier zurück, und schaue in dieweiten Fernen, und umarme die fernen Jugendgcstalten derVergangenheit, welche der Sabbathmorgen doch im-mer im heiligsten Schmuck an mir vorüber führt.
Hat nicht der sonnenlichte Ruhemorge» ein gewisseshimmlisches Gepräge vor jedem seiner sechs andern Brüder?Kannst du, — du, der das Glück, ein Landpredigersohn zuseyn, nicht kennt, — es mir nachfühlen, wie selig-still, unddoch, wie lebendig heute Alles ist? Der Mensch ist vomSchlaf aufgestanden, um zu ruhen. In mehren Dörfernvor meinen Augen läuten die Glocken zum Frühgottesdtenste,zu welchem jetzt vermuthlich Männer und Frauen sittsam infreundlichem Gespräche hinschleichen, wohl wissend, daß zuHause die Mütterchen emsiger als sonst kochen oder gar bra-ten, wie ich selbst aus den sick mehrenden weißen Rauchstrei-fen sehe, die über allen Ortschaften und ihren tausend köstli-chen Sonntagsgerichten ziehen und schweben. Hinter mir ver-nehme ich das melodische Schellengemurmel einer Kuhheerde;