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Strecken des müden Rosses- keine» Ton aus menschliche»Träumen; nicht einmal die Angststimme eines im Schlafegesprächigen Gewissens?" Still war'ö, und ich selbst schwiegund mir graute) denn selbst derSchlaf hätte sich hier vor seinemstillen Bruder gefürchtet. Kein freundliches Summen derNachtfliege vernahm mein Ohr; nicht das leise Zwängen desHolzwurmes, die Pulse der Todtenuhr, noch den flüsterndenWind! Da unten schienen die Lüfte angebunden) des Himmelsträufelnder Regen versiegte oben und drang nur in schwar-zen ungesunden Dämpfen hernieder. „Hollah!" schrie ichendlich mit schrecklicher Stimme; aber selbst die Echo warja ei» Fremdling in diesen Gräbern, und die feuchte Finster-niß schien so dicht verkörpert, daß auch meine Stimme, wieerschrocken, sich »»verbreitet wieder in mich zurückdrängte,und die Brust mit unnennbarem Grauen belastete. Ich fühltemeine Augen weit geöffnet, starr und schwellend von Thrä-nen des Zorns, über ihr Unvermögen, die gewohnte Nahrungdes Lichts einzusaugen. Eine graue Nebelbinde hatte sichüber ihre Wimpern gelegt, und mir war, als hätten meineBlicke sich rückwärts nach innen gerichtet und das Haupt mitbetäubendem Schwindel gefüllt.
Ein gelber Blitz erleuchtete jetzt das Innere einer furcht-baren Höhle. Krachend folgte der Donner. Ich sprang nachallen Seiten, um den Ausgang zu entdecken. Wehe mir!Der Wctterstrahl schien aus dem Innern der Erde zu kom-men» „Gott, führe mich wieder an's Licht! Ich bin überallin deiner Hand, auf der Erde, wie in ihrem Mittelpunkte!"So betete wein Mund. Aber in der Tiefe funkelte es aufeinmal wunderbar; dort fuhr etwas herauf, grell und unge-staltet, wie die offenbare Lüge.