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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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155
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Lampe» 155

j.i® ™wen behaarten, rund gestutzten Ohren, durch nackte Schwielen an der Brust und den Verder-ben und die meist scheckige Färbung unterscheidet, die vom hellen Weiß durch alle Töne von^ethgelb, Braun und Schwarz spielt. Die Wolle ist meist grob und langhaarig, wenig geschätzt.Für den Peruaner war das Lama, was das Renthier für den Lappen, mit alleiniger Aus-daß der Südamerikaner den Genuß der Milch nicht kannte. Er lebte vom Fleische, kleidete''«) in die Wolle seiner Lamas, fertigte Zwirn von ihren Sehnen, Geräthschaften von ihren Knochen,es diente ihm als Lastthier. Die Spanier fanden solch ungeheuere Hcerden dieser Thiere bei"r Eroberung vor, daß trotz ihrer Verwüstung derselben Meyen noch im Anfange dieses Jahr-».^^erts die Zahl derer, die auf der Hochebene um den See Titicaca gehalten wurden, auf drei„ "Ilionen anschlug und im 17. Jahrhundert allein 300000 Böcke (denn nur diese benutzt man^ Sasttragen) mit Fortschasfung der Silbererze von Potosi beschäftigt wurden. Wie das^ländische Pferd, lebt das Lama Tag und Nacht, Sommer und Winter im Freien, sucht sich seine'Ehrung selbst und ist so sanft und gelehrig, daß beladene Heerden von mehreren hundert Stück. Eig einem einzigen Führer folgen, der den Leithammel lenkt. Da aber ein starker Bock höch-l Eus 150 Pfd. trägt, die Thiere auch nur 4—5 Stunden täglich zurücklegen, so hat man mehrmehr das Lama, namentlich auf betretenen Pfaden, durch das stärkere und raschere MaulthierZum Laden legt sich das Lama, wie das Kameel, auf Brust und Knie, verweigert auch,J e dieses, das Ausstehen bei zu starker Bepackung und wird störrig und bissig in der Brunstzeit,"in benutzt es vom dritten Jahre an, im zwölften ist es meist schon unfähig zu fernerm Lasttragen.

fest.

lllllpen. In dem Art. Brennmaterialien sind die wesentlichen Unterschiede zwischen denen und flüssigen Brennstoffen hervorgehoben. Während man zur Benutzung der erstern keiner"bchanischen Eonstruction bedarf, verlangen die letztem besondere Apparate, welche man im all-^Meinen mit dem Namen Lampen bezeichnet. Wie die Brenmnaterialien überhaupt zwei ver-miedenen Zwecken dienen, der Heizung und der Beleuchtung, so auch speciell die flüssigen, undM^halb müssen auch zwei Arten von Lampen unterschieden werden: die Wärmelampen und dieM^chtlampen. Bei den erstern ist die Erzeugung des Lichts unter allen Umständen Nebensache,den letztern die der Wärme; da sich jedoch bei allen Verbrennungen Wärme entwickelt, soMan unter gewissen Umständen bei den zur Beleuchtung dienenden Lampen die Wärme,, sie nur in genügender Menge frei wird, mit benutzen. Niemals aber faßt man diesen Um-J>nd dxj Eonstruction der Beleuchtungslampen als ein Hauptmoment ins Auge, sondernnur danach, die größtnlögliche Menge von Licht zu erzeugen.

Beide Arten von Lampen haben in ihrer Eonstruction mancherlei Gemeinsames. Es kommt"üllich immer darauf an, einen möglichst gleichmäßigen Zufluß des Brennmaterials zu bewirken,? sUens innerhalb gewisser Grenzen die Größe der Flamme beliebig reguliren zu können undjltens in gleicher Weise den Luftstrom so zu reguliren, daß die Verbrennung gerade in der ge-^ Achten Weise von statten geht. Diese drei Umstände sind es, welche die Verschiedenartigkeit in^ Lampenconstructionen bedingen.

k Blas zuvörderst den ersten Punkt, den Zufluß des Brennmaterials betrifft, so hat man zweiMsitarten von Lampen zu unterscheiden: Lampen ohne Docht und Lampen mit Docht. Alle,^Isigen Brennmaterialien verwandeln sich in höherer Temperatur entweder unmittelbar in Dampf^eingojst, Terpentinöl ober Benzin u. s. !».), oder sie werden unter dem Einfluß der Wärme,^blche bei der Verbrennung entsteht, zuvörderst in dampfförmige Producte von niederer Tempe-tttuv zersetzt, und diese sind es dann, welche die Flamme erzeugen. Je nach der größern oderEngern Leichtigkeit, mit welcher sich ein Brennstoff verflüchtigt oder zersetzt, gelingt es leichter^schwerer, denselben zu entzünden. Leichtflüchtige Stoffe, wie Weingeist und Terpentinöl, brennenallen Umständen leicht ohne Docht, daher kann man diese in dochtlosen Lampen benutzen,^,">n l1Uln '"’ e e ' n f a< ^ I" Passende Gefäße gießt und entzündet. Schwieriger gelingt dies bei schwer-d^igen Stoffen, wie z. B. bei dem aus fossilen Brennstoffen gewonnenen Solaröl oder bei^ Rüböl. Die Entzündungstemperatur derselben liegt meistentheils über 200°, und eine ge-llende Erhitzung durch die bei der Verbrennung selbst erzeugte Hitze ist nur dann herzustellen, wennSötaffen dieser Stoffe durch irgendein Mittel in Brand gesetzt werden. Bei kleinern Quan-^ ten und zur Erzeugung kleiner Flammen genügt es nicht, die Temperatur immer so intensiv§ Erhalten, daß eine regelmäßige Zersetzung oder Verflüchtigung der Brennstoffe unterhalten wird.>vel^ mu f’ ,nan sirh der Mithülfe des Dochtes bedienen oder andere Einrichtungen benutzen,« '' ähnlich wie der Docht wirken, d. h. kleine Quantitäten von Brennmaterialien allmählichi.-ZKehen und in Form von dünnen Flüssigkeitsfüben an die brennende Stelle leiten. Der Docht

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von alters her gebräuchliche und dem Zwecke fast immer genügend dienende Mittel zur