Lampen
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zwischen deffen Boden und» und II sind durch
A ein kleiner Zwischenraum bleibt. B besteht aus vier Abtheilungen.
, eine mittlere Scheidewand voneinander getrennt. Jede derselben hat unteneine Oesfnung, die durch nach oben sich öffnende Ventile r, s geschlossen ist. III steht sowol mit Ia« auch mit II durch die beiden Röhren a und b in Verbindung. In III bewegt sich ein Kolben kTitels einer Kolbenstange ir. IV endlich liegt oberhalb III und hat ebenfalls zwei Oeffnungen,welche durch nach oben gehende Ventile r', s' geschlossen werden. Von IV aus geht endlich durche» Deckel des Kastens B ein Rohr C aufwärts, welches zum Transportiren des Oels nach demKenner bestimmt ist. Wenn nun die Kolbenstange n von rechts nach links gezogen wird, so saugt' le durch die Oesfnung b aus II Luft oder Gel, wenn solches schon darin enthalten ist; folglichwuß sich das Ventil s öffnen und neues Oel in den Kasten B einströmen lassen. Durch dieseewegung des Kolbens aber wird das in III links vom Kolben befindliche Oel zusammengedrückt,und da dieses nicht durch das Ventil r entweichen kaun, so dringt es durch das Ventil r' in dieTheilung IV. Beim Rückgänge des KolbenS nach rechts wird Oel durch das Ventil r eingesaugtUnd geht durch I nach 111, ersetzt also das eben in die Abtheilung IV hinaufgetriebene Oel. Gleich-zeitig aber: wird das rechts vom Kolben liegende Oel durch das Ventil s' in die Abtheilung IV
gedrückt. So findet also sowol beim Hingange alsauch beim Rückgänge des Kolbens ein Aufsteigen desOels durch das Rohr O statt, und da dieses unmit-telbar mit dem Brenner in Verbindung steht, so wirdder Docht fortwährend mit Oel gespeist. Das Trieb-werk für diese Pumpvorrichtung ist ein austerhalb desOelkastens befindliches Uhrwerk, welches durch eineFeder in Bewegung gesetzt wird. Damit die Federnicht zu schnell abläuft und infolge dessen nicht zu vielOel hinaufgepumpt wird, sind mit dem Federhausemehrere Uebertraguugen verbunden, welche zuletztin einem Windfange endigen, der als Hemmung dient.Eine nähere Beschreibung dieses Uhrwerks ist über-flüssig, da dasselbe mit der eigentlichen Lampe nichtszu thun hat und in verschiedener Weise ausgeführtwerden kann.
Die Carcellampen waren ihrer vortrefflichenEigenschaften wegen lange Zeit sehr beliebt; abereinestheils war ihr Preis ein verhältnihmäßig hoher,anderntheils erlagen sie häufigen Reparaturen. Des-halb war es ein sehr glücklicher Gedanke, das Hinauf-pumpen des Oels nicht durch ein Uhrwerk, sonderndurch eine einfache Druckfeder bewirken zu laffen, undso entstanden die gegenwärtig am meisten beliebtenOellampen, die sogenannten Moderateurlampen,von denen Fig. 20 eine Abbildung gibt. AA' iste - der cylindrische Oelbehülter, welcher außen von
c .j. ein beliebig elegant gearbeiteten Gehäuse B B umgeben ist. Er endigt oben in einem schmälern, drdrischa,, Theile, der bei I) einen trichterförmig erweiterten Rand zum Eingießen des Oels^ • a ist eine flache Scheibe von ziemlich starkem Leder, deren Durchmesser größer ist als der^.^chmeffer des Oelbehälters A. Sie ist an den Seiten nach unten gebogen und bildet so ge-^liermaßen eine Mütze, deren Rand sich an der Innenwand des Cylinders anpreßt. Sie ist^ einer Stange c verbunden, und diese geht an ihrem obern Ende in eine Zahnstange cl über.[„ * e ^ederum durch ein Getriebe e mittels des Schraubenkopfes 6 in die Höhe gezogen werden" Zwischen der Lederscheibe und der obern Wand des Cylinders A ist eine starke Druckseder
Fig. 2V. Moderatcurlampe.
^/beacht, welche die Lederscheibe nach unten preßt. Man kann durch Drehen an dem Schrauben-C C die Feder aufziehen, wodurch sich die Lederscheibe ganz in die Höhe hebt. Durch letztereeg,- ^eh geht ein hohles Rohr b und ist mit seinem untern Ende an die Scheibe befestigt, sodaß^ fcieicr gleichzeitig hinausschiebt. Bei dieser Aufwärtsbewegung gleitet es dicht in einetwas weiteres Rohr g, welches wiederum mit dem Brenner L in Verbindung steht,^vtererjst ganz nach gewöhnlicher Weise construirt. Die Art, wie eine solche Lampe gefüllt und dasAepumpt wird, ist folgende. Man gießt zuvörderst bei abgespannter Feder durch den Trichter I)