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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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®' sl ' e alsbald zusammen; dasielbe tritt ein, wenn man eine mit Bergluft ge-b Blase in das Thal hinabträgt.

loiu t ^ schwere der Luft macht sich besonders durch die Wirkung der Atmosphäre aus das Ba-^merklich. Man sagt im gewöhnlichen Leben „leicht wie die Lust"; indessen ist die Luft,^i so leicht, als man meint. In dem schon citirten Art. Barometer ist gezeigt, mit einer

Nn ct^o" b ' e 9 an S e Atmosphäre z. B/auf den menschlichen Körper drückt. Aber schon ge-Tap Luftmengen haben ein nicht unerhebliches Gewicht. Ein Liter (ein Kubikdecimeter)den, bekanntlich ein Kilogramm. Die atmosphärische Luft aber ist 770 mal leichter,

f)ält f toiC9t eiu Liter Luft fast genau 1,3 Gramm, und da ein Kubikmeter 1000 LiterHol,' ° h3 ' e9t cin Würfel Luft von einem Meter Länge, einem Meter Breite und einem Meter8 M 1,3 ® ramm °der 2,6 Pfd. In einem gewöhnlichen Wohnzimmer von 5 Meter Länge,iom> tCr d"it° und 3,5 Meter Höhe, welches demnach 105 Kubikmeter Rauminhalt hat, sindraick! 196,5 Kilogramm oder beinahe 4 Ctr. Lust enthalten, eine Zahl, die gewiß jeden über-ichi > b - Cr Luft für einen leichten Körper gehalten hat. Die Lustarten sind aber sehr ver-etts m ichtver. Wie es feste Körper gibt, welche, wie das Platin, ein specifisches Gewicht voni n ^ 21, oder, wie das Korkholz, von 0,24 haben, so schwanken auch die Tüchtigkeiten der Gaseauffallenden Verhältniß. Das Chlor z. B., ein grüngefärbtes Gas, ist 2 — 3 mal,^ Kohlensäure 1% mal so -schwer als die atmosphärische Luft, und das Wafferstoffgas etwasoleicht. Wie schwere Flüssigkeiten in leichten zu Boden sinken, z. B. Wasser in Del,iäu' nlen auch schwere Luftarten in leichten unter. Dies zeigt sich z. B. schon bei der Kohlen-qj*' Welche, wenn sie in größern Masien der atmosphärischen Lust beigemischt wird, anfangs°us den untersten Schichten des Gefäßes verweilt. Ja man kann cin mit Kohlensäure ge-,®^as durch Ausgießen in ein anderes leeren, ohne daß ein sehr beträchtlicher Verlust anbeg Cn '? ute stattfindet. Es gießt sich dieses Gas beinahe ebenso aus wie Waffer. Freilich wegensind 9 ^cn Ausdehnungsvermögens aller Gase kann eine solche Absonderung nicht lange statt-wird von selbst schon nach kurzer Zeit eine Menguug des schweren Gases mit demiwm " ^"treten. Dies Vermögen der Gase, sich ineinander zu verbreiten, nennt mau Diffu-v»q^^'"bgen. Dasselbe ist so beträchtlich, daß selbst durch sehr feine Oefsnungeu hindurch zweiu^'nander gesonderte Gase ineinander diffundiren. Wenn man z. B. eine mit WasserstoffgasNqch bPe mit Lust gefüllte Kugel miteinander durch ein Capillarrohr verbindet, so wird maneintt gewissen Zeit in beiden Kugeln ein gleiches Gemenge von Wasserstosfgas und LuftWs"® a ^ e ‘ tritt noch ein sehr eigenthünilicher Umstand hervor. Es dissuitdirt nämlich einftii f • g tbr sich. Wenn z. B. zwei Räume nebeneinander sich befinden, welche durch eine Wandtnjt^'l'er Oeffnung voneinander getrennt sind/und einer von beiden ist mit Lust, der andereeigE,,!!!t und Kohlensäure gefüllt, doch so, daß in beiden die gleiche Spannung herrscht, so findetejg en kein aerostatischer Druck auf die Wandung des Gefäßes statt, d. h. die Gase sollteniöi)( weder von außen nach innen, noch von innen nach außen zu diffundiren streben. Weich-

lich eine Bewegung statt. Die Kohlensäure nämlich, welche nur in einem Raume befind-j ' i"cht auch in den andern zu dringen, und zwar in einer so großen Menge, daß schließlichw beiden Räumen ein gleicher Procentgehalt an Kohlensäure in der Lust befindet. Daherdern ^türlich für die hineingetretene Kohlensäure Lust aus dem betreffenden Raum in den an-tz^j^drgehen, und die Bewegung wird nicht eher aufhören, bevor nicht das oben angedeutete>vi^? 9 °tvicht eingetreten ist. Daher kommt es, daß gewisse Gasarten, die sich in Räumen ent-ei„ t j n ' >» andere benachbgrte Räume eindringen, ohne daß eine Veränderung des Luftdrucksbei q ... merkt das ganz besonders bei riechenden Gasen, z. B. bei Schwefelwasserstoff oderb>n^!^wigen Verbrennungsproducten. Ein Brandgeruch verbreitet sich, wie man weiß, schonbet*. le Minzen verschlossener Thüren in ein Zimmer hinein, allerdings nicht so leicht, als wennhindq^3 burch die Oeffnung der Thür bequemer wird; aber immerhin treten gewisse kleine Mengenbis außen und innen Gleichgewicht eingetreten ist.

Wirkungen des atmosphärischen Druckes treten außer bei dem Barometer auch noch beiball, ""bern Instrumenten hervor, so z. B. beim Heber, bei den Pumpen, bei dem Herons-D Cin '^knnsbrunnen und der Feuerspritze, auf welche hiermit verwiesen wird.

®^sttz über den Gewichtsverlust eines in einer Flüssigkeit untergetauchten Körpers, das^öt^ 6 3che Princip (f. Hydrostatik), gilt in seiner vollen Bedeutung auch für luftförmigei^toete!- bemnach muß ein jeder Körper, welcher in der Luft ein bestimmtes Gewicht hat,

'^d>er a * s lDeuu man bhu im luftleeren Raume wiegt. Da sich nun der Gewichtsverlust

'"r nach dem Volumen eines Körpers richtet (bekanntlich betrügt er gerade so viel, als die