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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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327
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Man

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dürfte nur eine entsprechende Menge Wasserdämpfe mit der Luft mengen, was man mit großerenauigkeft und Sicherheit in bestimmten Verhältnissen ausführen kann. Daß aber ein solcheserfahren die Nachtheile nicht aufhebt, darin liegt eben'ein Beweis dafür, das; man mit Unrechta? 9 n^- Trockenheit redet. Wenn die Lust erwärmt wird, sei dies. nun, indem sie an Oefen oder" Wasserrohren vorbeistreicht, so dehnt sie sich aus und mit ihr der darin enthaltene Wasserdampf.^ atllle Luft besitzt nun ein größeres Aufnahmevermögen für Wasser (). Atmosphäre), daher trocknet® r| ne Luft feuchte Gegenstände schneller als kalte, gleichviel, auf welche Weise der Luft dieieMir" C er ^ e '^ worden ist. Wird demnach warme Luft eingeathmet, so gibt sie gewiß zu einer^lchleunigten Exhalation von Wasserdampf Veranlassung. Ob dies nun innerhalb gewisser. ^uzen so nachtbeilig ist, als man meint, darüber müssen noch genaue physiologische Versuche an-l Alt werden. Genug, das ist unzweifelhaft, daß man sich bei-dem Gesagten nicht beruhigenU, wenn man die nachtheilige Wirkung der Luftheizung erklären will. Ueber den wirklichenÜeilich können wir nur Vermuthungen aussprechen. Das Gefühl der Trockenheit im Halseei!| ( 7 läcnn Athmen in Räumen, die mit dem Luftheizungsraume in Verbindung stehen, rührtleih ^ "icht daher, daß dem Athmungsorgan eine wirklich größere Menge Wasser entzogenr ° als beim Einathmen von Luft, die auf andere Weise erwärmt ist. Vielleicht hat dies einen»'Uz andern Grund, der aus einer bestimmten Veränderung jener Lust herzuleiten ist. Es ist be-unt, daß Luft, die an stark glühenden Flächen vorüberstreicht, also gewissermaßen geglüht wird,j * jJ 1111 Einathmen nicht mehr behagt, selbst wenn sie sich wieder bis zu der gewöhnlichen mitt-^i ^ .^^nperatur abgekühlt hat. Vielleicht also liegt die Ursache eben in diesem Umstände, daßErhitzung der Luft zu stark ist. Bekanntlich schweben in der Lust Millionen von für unserelnne nicht wahrnehmbaren Keimen organischer Wesen, welche natürlich selbst organischen Ur-,^U"gs si„d, Diese werden offenbar, wenn sie mit zu stark erhitzten Flächen in Berührung kom-ssi?' *i r, ' tßrt ' und die Producte ihrer Zersetzung, welche vielleicht in der Gesundheit nachtheiligen^m'vffhaltigen Gasen bestehen, vertheilen sich in der Luft. Diese können nun wohl eine schädliche^»wirknng auf die Respirationsorgane und dadurch auch auf den ganzen Organismus des^Rchen ausüben. Die Centralfeuerung, durch welche die Lust zur Heizung erhitzt wird, ist nun

Wohnlich eine sehr starke, sodaß hier.große Mengen von Luft mit glühenden Flächen in Berüh-freien. Z>xr Bestätigung des Gesagten erinnern wir nur an die andere, ziemlich allgemeiner Un ®' eine Heizung mittels eiserner Oefen immer für unangenehmer gehalten wird als^Inu tönerner, namentlich dann, wenn man die eisernen Oefen theilweise bis zum Glühentj e Vielleicht würde die Luftheizung vieles von ihrer Unannehmlichkeit verlieren, wenn man°"^alfeuerung weniger intensiv, dafür aber mehr extensiv anlegte, sodaß die Erwärmung der> 1 , . 1,llv bis zu einem gewissen, noch nicht nachtheiligen Temperaturgrade stattfände. Es wärebeda" ^ at üon nicht geringer Wichtigkeit, hierüber Versuche im großen anzustellen, ha es immero^?"^"^werth ist, die unleugbaren Vorzüge, welche das Princip der Luftheizung sonst besitzt,^Äkben, indem man sie ganz durch die Wasjerheizung verdrängen läßt.

^ff^stUMstc. Eins der wichtigsten Instrumente in der Physik, welches auch mancherlei An-

toenb:

Un 8 in der Technik findet, ist die von Otto von Guericke erfundene Luftpumpe. Sie dient

F>g. l.

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9^6 nr ^ lbi “3 w'e auch zur Verdichtung der Luft, und man unterscheidet demgemäß die^üru>n Luftpumpe und die Compressionsluftpumpe. Das in Fig. 1 und 2 dargestellte^ken, ^"^°nn beiden Zwecken dienen. 6 ist ein sorgfältig ausgedrehter hohler Cylinder vonfessmg, in welchem sich ein sehr genau schließender Kolben K mittels eines Handgriffs