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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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353
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Luzerne 353

j!j^ e sammtig sind. Die Nebenblätter sind pfriemenförmig. Die Blüten stehen in

finh m rt Traube, die untern wechselnd, die obern aber wirtlich. Die pfriemlichen Deckblättert[)... k etl b. Die Stielchen sind kürzer als das Kelchrohr. Die Oberlippe des Kelchs ist zwei-d« S ^ r ä er als die dreispaltige Unterlippe. Die Blume ist blau. Die Hülse hat an

deckk ^ e ‘ nen etwas gekrümmten Schnabel. Sie ist mit langen, endlich braunen Haaren be-bra ' ^' e au f gelbem geschwollenen Grunde sitzen. Die obere Naht ist wellig. Die Samen sindeul"? rtlarmov i rt - Diese ebenfalls einjährige Art wächst unter dem Getreide im Süden. L. reti-ihr US ^ esv - hat eine sehr stark angedrückte Behaarung. Der Stengel ist oft nach oben ver-blcin^' Beuchen stehen zu 7 — 9 und sind lineat, stumpf, oberseits rinnig. Die Neben-^ sind lineal. Die Blüten stehen in einer kurzgestielten Traube. Die Deckblätter sind lan-

zettlich zugespitzt, sehr hinfällig. Die Stielchen sindkürzer als das Kelchrohr. Die zweitheilige Oberlippedes Kelchs ist viel kürzer als die untere, welche lanzett-lich ist und 2 — 3 Zähne hat. Die Blumen sind sehrklein und blau. Die Hülse ist sammtig, zur Reifezeitmit einigen unregelmäßigen Lüngsrunzeln. IhreObernaht ist wellig. Die Samen sind kugelig gedrückt,weißlich mit schwarzen Lineamenten, welche schwarzePunkte umfassen. Bei dem Nabel findet sich eine drei-eckige schwarze Stelle. L. angustifolius L. ist sehrnahe verwandt und zeichnet sich aus durch flacheBlättchen, zweimal so große, tief blaue Blumeu, weni-ger gespitzte Deckblätter, eine breitere Unterlippe desKelchs, viel breitere Hülse mit viermal so großen, dieganze Hülsenhöhle erfüllenden Samen von grauerFarbe mit weißen Flecken. L. luteus L. endlich, diegelbe Lupine, ist vorigen Arten ähnlich, hat aber brei-tere Blättchen, hochgelbe Blumen und weiße mitSchwarz gefleckte Samen. Zu diesen einjährigen Arten,welche alle im mittelländischen Gebiet wachsen, gesellensich noch mehrere andere, welche ausdauernd sind undVereinigten Staaten und in Mexico besonders vertreten sind.

äierlupinc (Lupinus insignis hybridus).

Aden

Prairien der südlichen

Art ^bren zu den beliebten Ziergewächsen, während die erstgenannten Arten in unsern Land-tih etl _ besonders ehedem häufig gezogen wurden. Mehrere von letzterer Art muß man frostfrei»lifci "ton. Neuerdings hat man die gelben, blauen und weißen Lupinen sehr viel als grünes.^ e ne§ Futter im großen und selbst auf schlechtem Sandboden gezogen, wie man es schonjiJj ün westlichen Frankreich gethan. Interessant ist es, daß bei uns das Vieh der gelben| ’ ne bei weitem den Vorzug gibt, während die gallischen Rinder mit Vergnügen die blauen^ ? zu sich nehmen. Bei den Griechen und Römern speiste man die bittern Samen der weißenjetzt wol nicht mehr geschieht. Die Aerzte benutzten das Mehl zu Aufschlägeu. Auch alsh tzeesurrogat hat man die Lupinensamen empfohlen. Wir bilden von einer schönen Zierlupine,’ ^gnis hybridus, zwei Blütenstände und zwei Blätter in y 3 natürlicher Größe ab.

Luzerne. Die Gattung Medicago L. gehört unter die Leguminosen, Abtheilung der Tri-jäll/"' hat einen walzigen, sünfspaltigen bis fünszähnigen Kelch. Die Blume ist hin-> 0 ,^' Die freien Flügel sind nach vorn gerichtet, gleichmäßig convex, oben nicht eingedrücktle Säben gegen den Gipfel nicht verbreitert. Der Fruchtknoten ist vom Grunde anDer fadige Griffel ist kahl. Die Hülse ist einfächerig, sichelförmig oder schneckenhaus-bst ^ ^^unden, meist vielsamig, selten wenigsamig. Bei manchen Arten öffnet sich die Hülse," bleibt sie geschlossen. Die meisten Arten sind einjährig, mehrere ausdauernd, ein paar^8- Die Nebenblätter sind am Grunde dem Blattstiel angewachsen. Die Abtheilunghat eine aufspringende, gedrückte Hülse ohne Stachel, welche löffelig gedreht ist und«liZh Mitte hindurch einen Kanal offen läßt. N. sativa L., die gemeine Luzerne, ist eineerx^?"^^be Staude, deren eckiger, obenhin verzweigter Stengel die Höhe von anderthalb Fußotet .'• Rätter sind dreizählig. Die Blättchen sind verkehrt-eiförmig mit keiligem Grundesich ® l [Rncat, an der Spitze ausgerandet mit Spitzchen. Die Nebenblätter sind eilanzett-Han« zugespitzt, die untern gezähnt. Die Trauben sind länglich, vielblütig. Die

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