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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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• Lupine

Am Grunde des Rohrs finden sich quergehende Schwielen. Die Staubgefäße haben die kurzenFäden an der Mitte der Beutel befestigt. Sie sind bald höher, bald tiefer eingefügt. Die Staub-beutel sind oben und unten zweilappig ausgeraubet und mit schmalem Mittelband. Der Frucht-knoten ist vierlappig, mit einem Walle unten umgeben. Der Griffel ist fadig mit zweiköpfigerNarbe. Die geraden Samenknospen stehen in den Innenwinkeln einzeln. Die Nüsse find eisör-mig gekielt, der Saum des Höschens ist glatt und hat unten in der Mitte eine Warze. Sie st»öäußerst glänzend. Die Pflanzen sind spröde, saftig, fein behaart oder drüsig. Die Wurzelblätter

d. h. die der Rhiz»"^

werden mit zur

.. u Unter-scheidung der "Arten ver-wendet. P. officinalis -5'ist das gem eine Lungen-kraut. Der Wurzelstvaist fast wagerecht undzahlreiche Fasern,oder mehrere einfache-kurz behaarte Stengel ge-hören zu einem solche»-Die Blätter sind ga»Pdandig, kürz behaart. $ ie

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Wurzelblätter sind

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bestens die äußern, l»»glick-spitz, herzförmig, igestielt, oberseits nut vlen Flecken. Die steüSständigen Blatter 1 'länglich und .

Blüten stehen tu ^ligen Wickeln, dieder Blütezeit eingersind. Die Bluinen g

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Das gemeine Lungenkraut (kulmooarla okkoinalis).

vom Roth ins BlauDiese Art ist in

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Wäldern, Gebüschen in ganz Europa bis auf den äußersten Norden und tiefsten Süden eumisch. Die Blätter, Herba Pulmonariae maculosae, sind, wie die ganze Pflanze, vei«?Schleim. Man hat dieselben bei Blutspeien, Heiserkeit, Halsentzündung u. s. w. gebraucht- ^verwandte P. angustifolia L. hat lanzettlich-spitze Wurzelblätter und prächtig lasurblaue ^men. Sie ist viel seltener. Wir bilden unter a eine Pflanze in Blüte und unter b ein Rw) ^mit Wurzelblättern in %' natürlicher Größe ab; c und d sind Durchschnitte durch die B 12 1/2 mal vergrößert, e eine Nuß, viermal vergrößert. _ . ell .

Lupine. Die Gattung Lupinus T. ist eine Leguminose aus der Abtheilung der Geuü ^Der Kelch ist tief zweilippig und stehen bleibend. Die Fahne ist oval, auf dem Rücken 3®.seitlich ausgebreitet. Der Kiel ist bogig und geschnäbelt. Die Staubgefäße sind t jrtel

Die Fäden sind an der Spitze nicht verdickt, die Staubbeutel ungleich und kahl. Der Aor-ist psriemlick, aufsteigend gekrümmt, die Narbe sammtig, nach vorn geneigt, die Hülse i» elgestreckt, länglich-lanzettlich und spitzlich, zwischen den einzelnen Samen grubig, auf ihnen g el5 ' 1Zwischen den einzelnen Samen stehen innerlich Scheidewände schwammiger Art. Die K»v ,träger sind am Samennabel nicht verdickt. Die Blätter dieser einjährigen oder ausdau"^ ,

Gewächse sind einfach oder fünf- bis neunzählig gefingert. Die Nebenblätter sind am l ^angewachsen. Die Blüten stehen in Trauben. L. albus L. ist eine einjährige, 1—2 Fü» «„dP flanze. Die Blättchen sind umgekehrt-eiförmig, unterseits stark behaart. Die Traubenkurz und tragen bis 20 weißblumige Blüten. Die Hülsen sind braungelb und mit Haaren ^die Samen weiß. Dieses orientalische Gewächs wird viel in Südeuropa angebaut.blüht im Sommer. L. hirsutus L., die gemeine blaue Lupine, wird 1 — 2 Fuß hoch MMloft nach oben verzweigt. Die ganze Pflanze ist von ausgespreizten Haaren behaart,haben 5 — 7 umgekehrt-eiförmige, am Grunde keilförmige, an der Spitze gespitzte Bl