Lymphe Lymph- und Chylusgefiißsystem 355
^M»em Boden, ist außerordentlich leicht. Sie spielen in den modernen Warmhäusern eine großer indem man sie zur Decoration ganzer kahler Wände oder zur Einfassung von BeetenWt/ 5 crtDe,1bct ' Auch in Zimmern hat man sie, doch ist es dann wünschenswerth, wegen derStolis der Luft sie unter Glasglocken zu halten. Noch sei erwähnt, daß die Gattung Isoötes,
ej. 3l'oeteen (f. b-), wol zu den Lykopodiacee» übergeführt werden wird, da dieselbe
° »ich mehr in der Tracht als in wesentlichen Momenten Unterschiede bietet,iysten ncnnt man im "'gern Sinne die in den Lymphgefäßen (s. Lymph- und Chylusgefäß-ltörv^ "°^"de Flüssigkeit, im weitem wol auch den die Gewebe des menschlichen und thierischenkiite ^^^^ünkcnden Saft. Von letzterm absehend, besprechen wir nur die erstere, d. h. die^3 ntliche Lymphe. Dieselbe ist ein bald wafferheller, bald mehr oder weniger getrübter Saft,t0 ,. ln leinen Eigenschaften dem Blute sehr nahe steht. Während jedoch das letztere sehr zahlreiche»and.^°rperchen enthält, finden sich in der Lymphe nur vcrhältnißmäßig wenig geformte Be-/^ile. Es sind dies theils unmeßbar kleine Körnchen, theils Bläschen, welche den Kernenein^^nannten farblosen Blutkörperchen (s. Blut) entsprechen, theils größere Bläschen mitinz welche den erwähnten farblosen Blutkörperchen selbst gleichen. Da die Lymphe sich
fy* /? ut ergießt, so darf man annehmen, daß die farblosen Blutkörperchen nichts weiter sind alsder, ^örperchen. Die Klarheit oder Trübheit der Lymphe hängt von ihrem kleinern oder grö-tz behalt an den erwähnten geformten Bestandtheilen ab. Die Flüssigkeit selbst ist in ihren^ ?^iheilen der Blutflüssigkeit ziemlich ähnlich; Faserstoff, Eiweiß, Kochsalz, kohlensaure und^öyorsaure Salze und vor allem Wasser sind die hauptsächlichsten Bestandtheile.
»eh - Menge der ins Blut crgosicnen Lymphe läßt sich noch nicht schätzen. Ueber ihr Ent->»eb" ^ ^E>enfalls noch nicht viel erforscht, und es steht nur so viel fest, daß sie aus dem die Ge-fug, e durchfeuchtenden, zunächst aus dem Blute stammenden, aber durch die Ernährung der Ge-i» J teilweise umgewandelten Safte stammt. Wie derselbe in die Lymphgefäße gelangt, ist umüfn, en '3 er bekannt, als die Anfänge dieser Gefäße selbst noch nicht erforscht sind. Die in derfyjenthaltenen Zellen und Kerne treten erst auf, wenn die erstere die in den Verlauf derlxl^^gesäße eingeschalteten Drüsen durchfloffen hat, und werden also höchstwahrscheinlich inÜIm 3 e bilbet. Ueber die Ursachen der Fortbewegung der Lvmphe siehe den Art. Lymph- und
^gesäßsystein.
%te = UIIÜ (5hyl»Sgcsiißsl)stc»l. Außer dem Blutgesäßsystem durchsetzt noch ein zweitesöiclverzweigter Röhren den menschlichen Leib, nämlich das System der Lymphgefäße.u, an . e " cnt i' 3l 'i n 3 cn allenthalben als feine Röhrchen aus dem Gewebe der Organe, ohne daß»i»n über ihren eigentlichen Anfang bisjctzt etwas ganz Sicheres wüßte. Einerseits glaubt„'baß die Wurzeln der Lymphgefäße nichts weiter sind als die feinen Ausführungsgänge derh ,ad) ^stalteten engern oder weitern Hohlräume, Lücken und Spalten, wie sie sich in den^in/ ^ wcnschlichen Leibes vielfach finden; anderntheils hält man die Ausläufer der im Art.
beschriebenen hohlen Bindegcwcbskörperchen oder Bindegewebszellen für die letztenßkßw ^ ber Lymphgefäße. Durch wiederholte Vereinigung sammeln sich die feinsten Lymph-ift,^* öleich den Wurzeln eines Baums zu immer stärkern Zweigen und Stämmen, welche meistkmj b^Eitung der Venen und Arterien dem Herzen zustreben. Die vier Hauptstämme jeder Seite" en sich entweder vereint oder einzeln jederseits in die Schlüssclbeinvene. Von diesen viersammelt jederseits einer die Lymphe von Kopf und Hals, einer von den Arme», einerüorbern Brust- und Bauchwand, sowie den anliegenden Theilen der Eingeweide, eineri°its 1 6011 6cn Brusteingewciden und Theilen der Brustwand. Der letztere vereinigt sich linker-öe,„ sogenannten Milchbrustgange, d. i. dem größten Lymphgefäßstamme des mensch-lich Körpers, etwa von der Ticke einer Rabcnfeder, während die übrigen Stämme viel enger^heil Milchbrustgang sammelt die Lymphe aus allen unterhalb des Zwerchfells gelegenen^chle^"' a *'° hauptsächlich aus den untern Extremitäten und den Baucheingcweiden. Die in der^s Darms beginnenden, den Speisesaft oder Ebylus aufsaugenden und in den»i,h - ^Ütgang sich ergießenden Lymphgefäße nennt nian auch Chylusgefäße. (S. die Art. Chylus) Sie unterscheiden sich jedoch von den übrigen Lymphgefäßen lediglich durch ihrensi„ e)( .' ^cldiei- infolge des aus dem Speisedrei aufgenommenen, fein emulgirten Fettes meist^ßter 'Trübung zeigt. Der Bau der Lymphgefäße ähnclt sehr dem der Venen, und wi»enthalten sie zahlreiche Klappenvcntile. (S. die Art. Herz und Adern.)
Stellen sind in dem Verlauf der Lymph- oder Chylusgesüße die sogenannten9 rtisen eingeschaltet, rundliche oder längliche Körpcrchen von */4—10 Linien Durchmesser.
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