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Lythmrieu
In dieselben treten die Lymphgefäße zu mehreren ein und ergießen ihren Inhalt in das gß®“werk, aus welchem die Drüse aufgebaut ist. Hier nun erleidet die Lymphe jedenfalls westN
Fücher-
liche Umänderungen, theils insofern, als das die Drüsen durchsetzende Haargefäßnetz ---zuführt und einen endosmotischen Austausch der Stoffe zwischen Blut und Lymphe gesta 'theils insofern, als in den Drüsen wahrscheinlich zahlreiche Zellkerne und Zellen, die sogenannLymphkörperchen, gebildet werden. Doch herrscht sowol über den Bau als über die LeistungenLymphdrüsen noch manche Unklarheit. Die aus den Lymphdrüsen austretenden Lymphgefäße 'meist geringer an Zahl als die eingetretenen. , (t
Der Inhalt der Lymphgefäße, die sogenannte Lymphe, ist in einem besondern Artikelsprechen. Sie stammt aus dem die Gewebe der Organe durchtränkenden Safte, welcheraus überschüssigem, dem Blute zugeführtcn Nährmaterial, theils aus verbrauchten, k>elErnährung oder Thätigkeit der Organe umgesetzten Stoffen besteht. In den Lymphdrüsen tre ^dann wahrscheinlich noch andere Stoffe aus dem Blute ein, andere aus, ein Theil wird zurdüng der Lymphkörperchen verbraucht, kurzum die ganze Lymphe wird umgebildet. Die LyNstkörperchen werden von vielen als die Jugendzustände der farbigen Blutzellen angesehen. ^
Durch welche Kraft die Lymphe in die Anfange der Lymphgefäße getrieben wird, ist ''genau bekannt, doch scheint der Druck, unter welchem sich der Saft in den Gewebenund welcher seinerseits wieder vom Blutdrucke abhängig ist, dabei die Hauptrolle zu spielen-Fortbewegung der Lymphe wird unterstützt durch den Druck, welchen die Gefäße durch ^sammenziehungen benachbarter Muskeln erleiden. Derselbe kann die Lymphe immer nur inRichtung nach dem Herzen hin forttreiben, weil zahlreiche Klappenventile das Zurückfließen ^hindern. Auch die in den Gefäßwänden liegenden Muskelfasern tragen vielleicht etwas zur , fwegung bei. Endlich wirkt die Erweiterung der Brusthöhle beim Einathmen saugend ausLymphe so gut wie auf das Blut in den Venen. „
Lythrarieik. Eine natürliche Pfianzenfamilie der Polypetaleu. Es sind Stauden, & val ■,Sträucher oder Bäume. Die Blätter sind gestielt oder sitzend, einfach, federnervig, ganzraspiralig,wechselständig oder wirtelständig, oft drüsig punktirtund, wenn entwickelt, ohne NebenanDie Blüten stehen in den Achseln der Blätter und sind oft mit Vorblättern versehen. Bald Isie traubig, bald rispig, bald trugdoldig. Dieselben sind vollkommen, regelmäßig oderregelmäßig. Der Kelch ist rührig oder glockig oder krugförmig,frei und beständig, drei- bisBald sind diese Zähne einreihig, bald zweireihig. Ihre Knospenlage ist klappig. Die Bluinenbla ^sind verkehrt-eiförmig, eiförmig oder länglich, sehr oft genagelt und meist gleich. In derläge liegen sie dachziegelig; oft sind sie wellenrandig. Ihre Einfügung ist innen auf k cl , t e insäume -fast wie bei den Rosaceen. Sehr selten fehlen sie gänzlich. Die Staubgefäße stehen in ^Kelchrohre in der Mitte oder über ihr; sie sind gleich oder ungleich. Die Fäden sind fadig-in der Knospenlage gerade oder eingebogen, die Staubbeutel zweifücherig, nach innen anfspri"^'gerade oder aufliegend; in der Regel sind deren soviel wie Blumenblätter, und sie stehen weständig mit ihnen. Der Fruchtknoten ist frei, sitzend oder gestielt; er hat 2—6 Fächer, kommt aauch durch theilweises Fehlschlagen oder Schwinden der Fächer einfächerig vor. DieSamenknospen sind zahlreich und stehen mitten auf den Scheidewänden oder in den JnnenwN' ^ .Der Griffel ist endständig und trägt eine stumpfe oder kopsige oder ausgerandete Narbe.ist häutig oder holzig und bleibt vom Kelche umhüllt; sie hat zwei oder mehrere Fächer, Ü . je ,durch Verschwinden der Scheidewände oft einfächerig und springt durch randspaltige und r„wandreißende Klappen oft so auf, daß die Samenträger der Innenwinkel miteinanderbleiben. Andere male löst sich ein Deckel. Die Samen sind meist zahlreich, ungeflügelt ödeflügelt. Der Keimling liegt ohne Eiweiß geradkeimig. Das Würzelchen ist kurz, die Samenw ^sind meist gewölbt und am Grunde geöhrt. Man theilt die Familie ein in Eulythrarie 8 ® ^flügellosen Samen und Imgsrstrosmisas mit geflügelten Samen. Gern bringt manOenothereen in Verbindung, welche einen unterständigen Fruchtknoten haben. Die berühr ^Pflanze ist jedenfalls Earvsoräa alba. (Vgl. den Art. Alkanna.) Lythrum Salicariagemeine Weiderich, ist ein Gewächs, das in Weidengebüschen und sonst an sumpfigen Orte» e *.vorkommt. Es hat lanzettliche Blätter und lange Blütenstände schön rother Blumen, wodneoft im Herbst unsere Gegenden schmückt. Lagerstroemia indica L. ist ein prachtvoller BaU>großen purpurrothcn Blumen. In Ostindien einheimisch, wird er bei uns oft genug in ^Häusern so gepflanzt, daß er freien Boden zum Wurzeln erhält. Alsdann blüht er sehund ist eine außerordentliche Zierde.
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