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in England indcsien möchte die Einführung desselben sehr schwer halten, denn das britische P»bli°kum hängt mit größerer Zähigkeit als irgendein anderes am Hergebrachten, und selbst wenn dererforderliche Parlamentsbeschluß erfolgte, würde man großem Widerstände begegnen.
Jmmermehr ist man in der neuesten Zeit bei vielen trockenen Waaren und bei manche"Flüssigkeiten von der Messung nach Raummaß zur Wägung übergegangen, welche in der Thateine viel rationellere und zugleich eine bequemere Norm der Schätzung abgibt. Ersteres ist Ins-besondere bei den trockenen Waaren derbei denen nicht nur theilweise durch dasmessen viele leere Räume im Gemäß entst#"-sondern auch der Werth je nach dem abweiche"-den Gewicht einer gleichen Maßmenge ein vei 'schiedener ist, wie z. B. beim Getreide, für wel-ches daher, wo man das Raummaß festi#'eine besondere Einigung über das Gewi«einer gewissen Raummaßmenge erforderlich st(Oualitätsgewicht); es wird hier der Nutzest#der wahre Gebrauchswerth, wesentlich durch d""Gewicht, nicht durch das Volumen gen'#"'Getreide, Kartoffeln, Mehl, Sämereien,kohle werden daher jetzt vorherrschend nach ^Gewicht verkauft, ebenso im Großverkehr Obst-für Del bedient man sich schon seit Isl»3 t ’ rerZeit hauptsächlich des Gewichts, und in
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Levante und in fast ganz Asien sind Hohl"#so gut wie ganz unbekannt, da man dort "" ’Holz und Flüssigkeiten im Groß- undverkehr nach dem Gewichte abschätzt.
Maßstab. Zur Messung von Gröpe(Linien, Flächen oder Körpern) muß man l 1 ^einer Einheit bedienen, auf welche diedehnung zu beziehen istv Ueber diedieser Einheit vergleiche man den Art.und Gewicht. Ein jedes Instrument,geeignet ist, zu diesem Zweck zu dienen, " cnnman-einen Maßstab. Ein solcher best# *nach den besondern Umständen der ausznst^renden Messungen auS einem mehr oder^ "j®niger langen, biegsamen Körper aus •9 C} 'Pappe, Band u. dgl., auf welchem die e"sprechenden Längeneinheiten in beliebig g#Anzahl nebeneinander aufgetragen sind.einzelne Längeneinheit oder wenigstens eine 8wisse Anzahl derselben ist dann abermal-Untereinzelheiten getheilt, sodaß man^"^Bruchtheile ablesen kann. Wir geben in F#eine vergleichende Zusammenstellung der 8bräuchlichen Maßstäbe. r
Eine besondere Erwähnung verdientverjüngte Maßstab. Das ist ein ® 'vermittelst dessen man noch kleinere Bruchus ^der Einheit abzulesen vermag, als mit dc"8wöhnlichen Maßstäben möglich ist. M#er die in unserer Fig. 2 dargestellteEin Lineal .4.6 von Messing oder Hol, ^eines Rechtecks zugcsch'st
genau in Formund nach bestimmten Längeneinheiten
Fi-I. 1.
theilt, z. B. nach pariser Zollen, sodaß
ei#*so die