Macassaröl
Madeirawein
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l B Unter den zahllosen Mitteln, welche täglich''zur Beförderung des Haar-
Ej angepriesen werden, ist das Genuine Macassaroil von Rowland und Söhne in Londondu ih** am * än gften bekannten und wenigstens für die Kasse der Verfertiger wirksamsten, da esdie Unermüdlichkeit der Fabrikanten im Annonciren eine ungemeine Verbreitung erlangtseit' ^^lbe ist nichts als ein durch Alkannawurzel rothgefärbtes und beliebig parfümirtes°s Oel, welches in zierlichen Flacons echt und nachgeahmt zu hohen Preisen verkauft wirdN a* ^ Huarerzeugungsmittel dem berühmten Eau-de-Lob und Moras mindestens ebenbürtig ist.i?^biner Vorschrift, die wir Muspratt entlehnen, besteht dasselbe aus I Gallone Behenöl,^2 Gallone Nußöl, 1 Quart starkem Alkohol, 2 Drachmen Rosenöl, 3 Unzen Bergamottöl,^"zen Portugalöl, 3 Unzen Moschustinctur. Das Gemisch wird mit Alkannawurzeln acht^Li an S macerirt, dann durchgeseiht und filtrirt.
^ MllcxgküNl sind röhren- oder stengelförmige Nudeln aus gebeuteltem Maismehl, Käse und** Ingredienzien, welche in Italien eine Lieblingsnahrung sämmtlicher Volksklassen bilden°uch dort, namentlich zu Amalfi bei Neapel, von vorzüglicher Güte bereitet werden. Jetztmcm ^ ie aucf) ^ien, Magdeburg, Halle, Dresden u. s. w. in großen Massen. Ueber ihre[ Leitung nur Folgendes: Man nimmt 1 Pfd. echt italienische Maccaroni, bricht sie in finger-"ge Stücke, thut sie in kochendes Wasser, läßt sie einigemal darin aufwallen, gießt sie dann aufSieh und läßt sie abtropfen. Nun thut man sie in ein Kasserol, gießt Bouillon, von welcher" alles Fett genommen hat, darauf, fügt das nöthige Salz und eine starke Prise Pfeffer dazu,dav ^ darin ausquellen. Haben sie die Bouillon völlig eingesogen, so muß man etwashj nachgießen, andernfalls thut man nur a / 2 Pfd. frische > Butter in Stückchen zertheiltfie e ' n .' schwenkt sie damit um, mischt dann J / 2 Pfd. geriebenen Parmesankäse darunter, richtetz^^df einer passenden Schüssel an, überstreut sie noch mit Parmesankäse und gibt sie recht heißc«Schinken, gepökelte Zunge oder Pökelfleisch sind passend dazu. — Gestürzte Mac-5 Ö . ° n i. Man bereitet einen Blätterteig mit Butter und legt damit eine Tortenform aus. Nun<w /d^n y 2 Pfd. Maccaroni in Bouillon gar und läßt sie abtropfen, vermischt sie mit */ 2 Pfd.} C j ene M Parmesankäse, etwas Pfeffer, 3 Loth Butterund 3 —4 Löffeln Rahm. Ist die Butter9 eiÜ nn ü en ' so füllt man eine Schicht Maccaroni in die Tortenform, streut eine Schicht feinh^^dchteuen oder gehackten Schinken darauf, dann wieder Maccaroni und so fort, bis die Formxj P- Zuletzt legt man noch ein rundes Stück Blätterteig darüber, bedeckt das Ganze mit
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wit Butter bestrichenen Blatt Papier, bäckt es eine Stunde im heißen Ofen, stürzt esEine Schüssel und servirt.
Mlldeirawein. Der vulkanische Boden Madeiras erzeugt, seit der portugiesische Jnfant1429 Reben von Malvasia und Kreta dorthin verpflanzte, einen vortrefflichen Wein,dem ^"autität in günstigen Jahren auf 50—60000 Pipen sich gesteigert hat. Derselbe ver-idelck Ruf außer günstigen Boden- und Witterungsverhältnissen vorzüglich der Sorgfalt,gey. '»an auf seine Bereitung verwendet. Man sortirt die Trauben und macht mehrere Prcssun-^.> der beim ersten Keltern ablaufende Most, Pinzo genannt, liefert den feinsten und hellstenthej^ '.geringerer Most wird beim zweiten Pressen der Hülsen und stiele erhalten, den manJ? lid), theils mit Pinzo gemischt vergären läßt. Zu den edelsten Sorten gehören derder Malvasier (Madeira-Malmsey der Engländer) und der Dry-Madeira; ihnen zunächstUm ^ ec r °% und herbe Vino tinto. Der Wein nimmt auf dem Lager wesentlich an Güte zuErlangt auf Fässern erst nach 8—10, aus Flaschen nach 16—20 Jahren seine volle Reife;hxj,, bunigt wird die Entwickelung durch Wärme, deshalb läßt man den Wein entweder in ge-ben° en Räumen liegen oder man transportirt ihn nach Ostindien hin und zurück und erhält so^ England beliebten East- India -Madeira.
16 ^urigsten und für den Transport am meisten geeigneten Weine wachsen im südlichenE ^r Insel, der Norden liefert leichtere, weniger haltbare Sorten. Alle gehören zu den