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5 (1863) Fünfter Band. Kopal–Ozon
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^ „ m e * ner ^i^lben die Poststation nach rückwärts verlegt. Obgleich nun schon HipparchDunft 0 ^ 6 ' n *^ e ‘ n Vorrücken der Sterne, sondern ein Zurückweichen des Aequinoctial-^ die Ursache der wahrgenommenen Erscheinung sei, so wagte er doch noch keine Entschei-g und wählte also lieber eine Benennung, die dem Scheine entsprach.

Qleirh e ^? rst ^ au f Erde, mit Ausnahme der kalten Zone, ist um die Zeit der Frühlingsnacht-die Zunahme der Tage, wie um die Herbstnachtgleiche, die tägliche Abnahme am stärksten.j" lttlet « Deutschland ist der tägliche Unterschied 4 Minuten, um die Zeit des längsten undQuf f r dagegen uur wenige Secunden. Am Polarkreise steigt diese Zu- und resp. AbnahmeIjL'' 1 | t ® Minuten. Ebenso bemerkt man, daß um die Zeit der Nachtgleichen der Wind häufigeri’nb -i Unb b * e Witterung sich schneller ändert als zu andern Zeiten des Jahres. Die Stürme2(en • nUt ^"figer, sondern auch stärker; am meisten beim Frühlingsäqninoctium, daher dieg^?'""octialstürme sehr gefürchtet sind. Ebbe und Flut treten gleichfalls um diese Zeit invern Gegensätzen auseinander.

Rt ^ Pole der Erde beginnt mit dem Frühlingsäquinoctium der 6 Monat lange Tag undtz Herbstäquinoctium die ebenso lange Nacht. Für die südliche Halbkugel wechseln diefcdg Dünungen; das Märzäquinoctium ist dort das des Herbstes und das im September einfallendegan ^ ^ithlings. Man wird finden, daß das Jahr durch die beiden Nachtgleichen nicht in zwei9 ( ei * 9 [e % Theile getheilt wird. Der Grund ist in der nicht ganz kreisförmigen, also auch nicht^Mormigen Bewegung der Erde zu suchen. Die Erde steht (gegenwärtig) am 2. Jan. derUln line am nächsten, am 3. Juli am entferntesten, und diese Daten rücken etwa in 58 Jahren^°men Tag vorwärts. So ist in der Winterhälfte unsers Jahres die Bewegung der ErdeSite'* ’ m Sommerhalbjahr, und der Weg von der Herbstnachtgleiche bis zur Frühlingsnacht-b ^darf etwas weniger als % Jahr, der andere Theil etwas mehr. Die beiden Theile sind/^79 und 186% Tage lang. Als im Jahre 1283 das Perihelium der Erde genau mit! ^intersolstitium und das Aphel mit dem des Sommers zusammenfiel, war der Unterschied/2 Tag größer, und er wird ganz verschwinden im Jahre 6530 unserer Zeitrechnung. Als-hud Winter und Frühling die beiden kurzen, Sommer und Herbst die beiden längern Jah-Darüber hinaus werden dann die längern Sommerhalbjahre und kürzern Winterhalb-Exc° ^0 Südhalbkugel der Erde übergehen und 10500 Jahre bei dieser bleiben. Wäre dietx^"tricität der Erdbahn bedeutender, etwa wie die des Mars oder des Mercur, so würde auchmterschiod der beiden Jahreshälften weit beträchtlicher ausfallen,eiuj diesem Verschieben der Nachtgleichen infolge des Vorrückens der Erdnähen habenillitzx (wie Adhemar) eine Veränderung des Erdschwerpunktes und somit eine Verschiebung des^ “ u der Gewässer herleiten wollen. Allein es ist leicht zu zeigen, daß Befürchtungen dieserbi e g Stunblog sind. Die polaren Eismassen, die durch ihr wechselseitiges Wachsen und AbnehmenHu /^Een sollen, sind im Verhältniß zur ganzen Erdoberfläche viel zu wenig ausgedehnt, und(% . init noch, daß das specifische Gewicht des Eises fast siebenmal geringer ist als das der3(it) lln ganzen. In jedem Sommer und Winter nehmen sie alternirend ab und zu, und keinetezi,ääädderung der Meere wird bemerkt. Die an sich schon unbedeutende Ungleichheit der Jah-f^n wird dadurch so gut als ganz compensirt, daß die kürzern Sommer auch nothwendigÜ85 ^"s derselben Ursache die wärmern sind. Dann aber müßte eine polare Grundeismasse8uß steigen, wenn sie den Schwerpunkt der Erde nur um einen Fuß verrücken sollte.lw ^°nn Calabriens Küsten steigen und dagegen die Dalmatiens sinken, so sieht man leicht,% t eine Veränderung des Meeresniveau die Ursache nicht sein kann. Ebenso steigen Schwedensit, 1 ! 1 ' aber nicht die von Preußen und Livland, die im Gegentheil etwas zu verlieren scheinen,d>ix M Versandung, ein rein lokales Phänomen, scheinbar das Entgegengesetzte bewirkt. Undsej^ .^len Hafenorte nach Ausweis der Geschichte 3 — 4000 Jahre hindurch dies geblieben^keüii^dlle, Cadiz u. s. w.), wenn es mit der angeblichen Niveauveränderung seine Rich-a hätte?

Hm äwnn die gesammte Quantität des oceanischen Wassers sich verminderte oder vermehrte,fich das Niveau nicht für die eine oder die andere Halbkugel, sondern für die ganze Erdegisch^äig und in gleichem Sinne ändern. Es wäre dies kein astronomischer, sondern ein geolo-T^gang und der Grund der Erscheinung nicht in dem großen allgemeinen Haushalt desnfin dem speciellen des Erdkörpers zu suchen.liith^ächtigM (Lusoiola Luscinia, s. die Abb.). Schlanke, zierliche, fein gebaute, einfach ge-H^äägel, die sich von den Drosseln hauptsächlich dadurch unterscheiden, daß die ersteim Flügel die längste ist.

Nachtigall

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