Narwal Nase 655
^ bilden unter a N. Pseudo-Narcissus in 1 / 3 natürlicher Größe ab; b ist eine Blüte0 e ’ ne aufgerollte Krone in % natürlicher Größe, d ein durchschnittener Fruchtknoten/»natürlicher Größe, s und f Blutenstand und Blatt von N. Tazetta in Va natürlicher Größe.a . Narwal (Monodon monoceros). Das eine Wappenrhier Englands, das Einhorn, trägtder Stirn ein gerades, spitzes Horn mit einer Schraubenlinie. In vielen Curiositatensamm-"gen und Museen zeigt man.solche Hörner, die bis zu zehn Fuß lang werden und eine beden-»de Schwere haben.
s» ist der Stoßzahn eines walfischähnlichen Säugethiers, des Narwals, der den höchsten°rden bewohnt und nur selten bis an die Küsten Nordeuropas verschlagen wird. Das Thier hatJ 1611 deinen Kopf mit kleinem Maul und Augen, ein halbkreisförmiges Spritzloch auf der Stirn,kurze Brustflossen und eine sehr tief eingeschnittene halbmondförmige Schwanzflosse, diet langem, dünnein Stiele Wagerecht, wie bei allen Walen, aufsitzt. Die Haut ist glatt, borstcnlos,’ ! Bauche weiß, am Rücken gelblich, mit unregelmäßigen, dunkel blaugrauen Flecken. In der^«id entwickelt sich in jedem Oberkiefer ein einziger Eckzahn, der horizontal auswächst. Dann^ er wächst bei dem Männchen nur einer dieser Zähne, gewöhnlich der linke, weiter aus, währendrechte zurückbleibt und meist nicht einmal die Zahnhöhle durchbricht. So steht denn endlich^dem Maule des Thiers der spitze, gerade, schraubenähnlich gewundene Zahn als furchtbare^R'se hervor, welcher es sich gegen Haie, Butzköpfe und Finnfische bedient. ^Andere Feinde hat.^'Narwal wol nicht, da er bis 20 Fuß lang wird und ein vortrefflicher Schwimmer ist, derj we Kraft im Anlauf entwickelt, daß er drei Zoll dicke Eichenbohlen mit dem Zahne durchbohren""n. Ex nährt sich von kleinen Fischen, Krebsen und Weichthieren und wird von den Grönländernseines Thrans, seines schmackhaften Fleisches (freilich nur für einen grönländischen Gaumen)j nb des Zahns wegen, der als Elfenbein benutzt wird, häufig harpunirt. Man findet ihn meistens" Trupps bis zu 20 Stück mitten im Treibeise oder an dem Rande des Bankeises,a, Nase. Die äußere Nase, von der wir hier allein sprechen, da die Nasenhöhle eine besonderePachtung erfordert, bildet den Eingang zu den Athinungsorganen einerseits und zum Geruchs-"rgane andererseits. Außerdem bietet sie noch Interesse wegen des großen Einflusses, den ihre^stalt u. s. w. auf den Ausdruck des ganzen Gesichts ausübt. Kaum ein anderer Fehler kann? Gesicht so sehr entstellen, als der Verlust oder die Verstümmelung der äußern Nase. Ueber-Mpt bedingt die Nase zum großen Theile die Eigenthümlichkeit der Physiognomie und bildet^itt einen besonders wichtigen Gegenstand der Physiognomik, sei es der wissenschaftlichen, seiv-ibükr Physiognomik, die jeder unbewußt betreibt, intoent er aus dem Aeußern eines Menschenmschlüsje auf sein Inneres macht. Vgl, hierüber den Art. Physiognomik,tz» gestalt der Nase ist zunächst bedingt von dein, aus Knochen und Knorpeln bestehendenderselben. Zwei kleine, platte, längliche Knochen, auf der Mittellinie der Nase unter sichan s'' ^reinigt, oben aus Stirnbein, nach den Seiten hin an die Oberkieferknochen, nach hinteni>iz ^ sogenannte Siebbein angefügt, bilden das knöcherne Ekelet. Dasselbe ragt jedoch kaumäui' Mitte der Rase und geht hier in das Knorpelgernst über. Letzteres besteht theils ause - ° r Pe£ig en Fortsetzungen der Nasenbeine und der knöchernen Langsscheidewand, theils aus zwei^Nthümlich gestalteten Knorpclringcn, welche sich, je einer ein Nasenloch umschließend, an dask e tte Knorpelgernst ansetzen und durch ihre geschwungene Form die Gestalt der Nasenspitze undz? Nasenflügel, durch ihre Beweglichkeit die gleiche Beweglichkeit der untern Nase bedingen.(, ej l der Längsmittellinie der Nasenspitze schlagen sich beide Knorpel nach innen um und man kann)) Truck auf die Nasenspitze deutlich die Furche fühlen, welche sie zwischen sich lassen: an breitenI>N°uspitzen kann die Furche sogar sichtbar sein. Mehrere kleine Muskeln setzen sich an dieglichen Knorpel an und vermögen durch Hinauf- oder Hinabziehen derselben die Nasenlöcher
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h ''"untern oder zu verengern. Letzteres zeigt sich besonders beim angestrengten Einathmen undein sehr gewöhnlicher Begleiter derjenigen Krankheiten, welche Atheinnoth mit sich"it!'C"° sindet sich dies sogenannte Nasenslügelathmen z. B. sehr gewöhnlich bei Lungen-
dz^dungen. Daß aber jene Athiuungsmuskeln der Nase auch beim gesunden Athmen fort-thätig sind, wenngleich die Nasenflügel dabei keine deutliche Bewegung zeigen, dies lehrttzn "ustand, das; nach Lähmung der Bewegungsnerven jener Muskeln die Nasenflügel bei jeder^"'h'nung, infolge des auf sie eindringenden Luftstrvms, zusammenklappen, um sich beim Ans-J) El len ,'"ieder aufzublähen. Jenes Zusammenklappen aber hemmt den Lufteintritt, ist also eindes Athmens, welchem für gewöhnlich durch die Muskeln der Nasenflügel entgegen-tK ' rb ‘ ® ann ber nus einem kleinen, dem Laien kaum auffallenden Umstände^kennen, ob eine Krankheit der Respiration oder eine Nervenlähmung im Spiele ist.